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Sprüche über Schutz

256 Sprüche — Seite 3

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Wenn die Maus die Katze auslacht, ist bestimmt ein Loch in der Nähe.

  2. Herr, segne meinen ersten Tag und den letzten Tag. Segne die Stunden, die Du mir schenkst. Was ich berühre, was ich höre, was ich sehe, was ich rede, soll gesegnet sein. Herr, halte mich in Deinen …

  3. Es ist wichtig, einen kranken Körper zu stärken, damit er dem Teufel und seinen Gehilfen Widerstand leisten kann.

    Hildegard von Bingen

  4. Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.

  5. Der beste Anker ist das Haus

  6. Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus

    Joachim Ringelnatz

  7. Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffe landen und anstürmende scheitern.

    Jean Paul

  8. Ereignisse sind nur die Schalen der Ideen.

    Edwin Chapin

  9. Vorhandenes Vermögen soll man betrachten als eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle, nicht als eine Erlaubnis oder gar Verpflichtung, die Plaisiers der Welt heranzuschaffen.

    Arthur Schopenhauer

  10. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  11. Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet.

    Charles Haddon Spurgeon

  12. Intakte Familien sind Festungen mit vielen Fenstern und Türen zur Außenwelt.

  13. Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.

    Emile Zola

  14. Was gegen die Kälte nützt, auch vor der Hitze schützt.

  15. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

  16. Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz

    Alexander Roda Roda

  17. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  18. Die Halunken suchen immer Deckung hinter den guten Manieren ihrer Gegner.

    Otto Ernst

  19. Wer Dornen sät, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

  20. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw