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Sprüche über Selbstentwicklung

611 Sprüche — Seite 5

Kein reifes Leben entsteht von selbst. Selbstentwicklung meint den langen Prozess, an Erfahrungen zu wachsen, sich zu prüfen, Gewohnheiten zu verändern und dem eigenen Wesen nach und nach eine bewusstere Form zu geben. Darum gehört dieses Thema zu den anspruchsvollsten und zugleich fruchtbarsten Bereichen menschlicher Lebenskunst.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Optimierung, sondern in Ehrlichkeit, Disziplin und innerer Beweglichkeit. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Entwicklung oft mit Verzicht, Geduld und unbequemen Einsichten beginnt und gerade darin den Weg zu größerer Freiheit und Klarheit eröffnet.

  1. Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet immer nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

    Konfuzius

  2. Gegenwind macht den Menschen weise.

  3. Das ist das Schöne an einem Fehler: Man muss ihn nicht zweimal machen.

    Thomas Alva Edison

  4. Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch

  6. Wir müssen ernst werden in allen Dingen und nicht fortfahren, bloß leichtsinnig und zum Scherze da zu sein

    Johann Gottlieb Fichte

  7. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    William Somerset Maugham

  8. Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen.

    Anaximander

  9. Durch Lesen können keine neuen Begabungen in uns geweckt werden, wohl aber die schlummernden erweckt, gefördert und bereichert werden.

    Arthur Schopenhauer

  10. Es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird.

    Adalbert Stifter

  11. Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.

    George Eliot

  12. Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umgebung. Vielmehr ist seine Umgebung ein Produkt des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  13. Allein die Schule des Lebens muss lehren, nur das Erreichbare zu wollen, und das Gute nicht deswegen zu verschmähen, weil noch etwas Besseres denkbar ist.

    Carl Friedrich Gauß

  14. Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben.

    August Bebel

  15. Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.

    George Eliot

  16. Seelenruhe bekommt man, wenn man aufhört zu hoffen.

  17. Der Wissende ist noch nicht so weit wie der Forschende; der Forschende ist noch nicht so weit wie der teilnahmslos Erkennende.

    Konfuzius

  18. Der Mensch kann den Menschen zum Guten führen, ganz einfach.

    Maxim Gorki

  19. Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.

    Erasmus von Rotterdam

  20. So können wir zum Beispiel die Dankbarkeit in uns durch bloße Gewohnheit erregen, lebendig erhalten, ja zum Bedürfnis machen.

    Johann Wolfgang von Goethe