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Sprüche über Unglück

253 Sprüche — Seite 2

Wenn Hoffnungen scheitern, Sicherheiten wegbrechen oder das Leben eine dunkle Wendung nimmt, wird Unglück in seiner ganzen Schwere spürbar. Es gehört zu jenen Erfahrungen, die nicht nur verletzen, sondern auch den Blick auf Glück, Bindung und Verletzlichkeit verändern. Darum ist dieses Thema ernst und menschlich zugleich.

Seine Tiefe zeigt sich darin, dass Unglück selten isoliert bleibt, sondern Beziehungen, Selbstbild und Lebensdeutung mit erfasst. Im Erleiden wächst oft die Erkenntnis, wie viel Trost, Anteilnahme und innere Haltung in schweren Stunden bedeuten können.

  1. Nichts wird uns zum gelassenen Ertragen der uns treffenden Unglücksfälle besser befähigen als die Überzeugung von der Wahrheit.

    Arthur Schopenhauer

  2. Das Glück kommt nur von einer Seite, das Unglück von allen Seiten.

    Joseph Roux

  3. Gücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder lässt ihn gleichgültig.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Der allerelendeste Zustand ist: Nichts wollen können.

    Ernst von Feuchtersleben

  5. Das Unglück ist der Prüfstein des Charakters.

    Samuel Smiles

  6. Ein gewisses Übermaß von Glück und Unglück übersteigt unser Empfindungsvermögen.

    François de la Rochefoucauld

  7. Wer Schadenfreude bei des Nächsten Unglück zeigt, Der hat den Gipfelpunkt der Schlechtigkeit erreicht.

    Heinrich Martin

  8. Glücklich sein ist bei weitem nicht dasselbe als aufhören, unglücklich zu sein.

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Die Unglücklichen sind gefährlich

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Schwer ist zu tragen das Unglück, aber schwerer das Glück.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  11. Das Glück kommt nicht in Paaren, das Unglück nie allein.

  12. Glück und Unglück nehmen den Menschen die Maske ab

  13. Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.

    Leo Tolstoi

  14. Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.

    Arthur Schopenhauer

  15. Jammere nicht über ein Unglück, das noch gar nicht eingetroffen ist.

  16. Man muss Glück schaffen, um damit gegen die Welt des Unglücks zu protestieren.

    Albert Camus

  17. Den sichersten Weg ins Unglück geht, wer alle guten Ratschläge befolgt.

    Rainer Haak

  18. Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran te …

    Marcus Tullius Cicero

  19. Alles Unglück kommt durch den Mund

  20. Anderen an seinem Unglück die Schuld geben, ist ein Zeichen von Dummheit, sich selbst die Schuld geben, ist der erste Schritt zur Einsicht; weder anderen noch sich selbst die Schuld geben, ist ein Z …

    Epiktet