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Sprüche über Abwechslung

338 Sprüche — Seite 8

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Leben heißt sich verändern. Vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben.

    — John Henry Newman

  2. Alles in der Welt geht in der Wellenlinie. Jede Landstraße und so weiter. Wehe dem, der überall ein Lineal anlegt!

    — Wilhelm Raabe

  3. Wechsle deine Vergnügungen, aber nie deine Freunde!

    — Voltaire

  4. Auch der schönste Weg endet irgendwo. Deswegen sollte man rechtzeitig einen anderen suchen.

  5. Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …

    — Augustinus

  6. Abwechslung ist eine gute Medizin für die meisten Leiden.

    — Christina I. von Schweden

  7. Gemeinsamkeiten machen eine Beziehung angenehm, interessant wird sie jedoch erst durch die kleinen Verschiedenheiten.

    — Konfuzius

  8. Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

    — Augustinus

  9. Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen.

    — Seneca

  10. Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern, sondern indem man die Welt mit neuen Augen sieht

    — Marcel Proust

  11. Die Lieb umfaßt des Menschen volles Leben, sie ist sein Kerker und sein Himmelreich. Wer sich in Demut liebend hingegeben, der dient und herrscht zugleich.

    — Adelbert von Chamisso

  12. Die kleinen Dinge machen das Leben aus - so oder so.

  13. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    — John Steinbeck

  14. Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.

    — Berthold Auerbach

  15. Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als dass man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.

    — Erasmus von Rotterdam

  16. Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

    — Sigmund Freud

  17. Wir brauchen nicht so fortzuleben wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden zu neuem Leben ein.

    — Christian Morgenstern

  18. Wohl ist es Herbst, doch warte nur ein Weilchen! Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen

    — Theodor Storm

  19. Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.

    — Emanuel Wertheimer

  20. Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche