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Sprüche über Abwechslung

338 Sprüche — Seite 4

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.

    — Ralph Waldo Emerson

  2. Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns

    — Jean Anthelme Brillat-Savarin

  3. Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.

    — Martin Luther

  4. Glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne. Schaffe Möglichkeiten.

    — Hedwig Dohm

  5. Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.

    — Richard Wagner

  6. Die Herzen sind so ungleich wie die Gesichter.

  7. Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.

    — Christian Dietrich Grabbe

  8. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  9. Die Lust zur Lektüre bedeutet einen Austausch von langweiligen Stunden, wie man sie so oft im Leben hat, gegen köstliche Stunden.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  10. Man ist manchmal von sich selbst so verschieden wie von anderen.

    — François de la Rochefoucauld

  11. Jede Mode kommt aus der Mode.

  12. Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  13. Wenn du immer deine besten Sachen trägst, bleibt dir kein Sonntagskleid.

  14. Das Unheil, welches die schlechten Bücher anrichten, kann nur durch die guten wieder ausgeglichen werden.

    — Germaine Madame de Stael

  15. Der Wind des Zeitgeistes weht heute da und morgen da. nd wer sich danach richtet, der wird vom Winde verweht.

    — Helmut Kohl

  16. Jeder ist ein Trottel, nur auf jeweils auf einem anderen Gebiet.

    — William Penn Adair Rogers

  17. Der Krieg ist nichts anderes als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

    — Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  18. Wagner hatte reizende Momente aber schreckliche Viertelstunden.

    — Gioacchino Rossini

  19. Es gibt zweierlei Frauen in der Welt, solche, die ein Herz haben, und diese lieben einen, dann solche, die kein Herz haben, und diese lieben hundert.

    — Joszef Freiherr von Eötvös

  20. Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat

    — Friedrich Wilhelm Weber