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Sprüche über Gerechtigkeit

217 Sprüche — Seite 3

Kaum ein Begriff wird so oft beschworen und so schwer eingelöst wie die Gerechtigkeit. Sie betrifft Verteilung, Urteil, Anerkennung und die tiefe menschliche Erwartung, dass Maßstäbe nicht bloß nach Macht, sondern nach Recht und Würde gesetzt werden. Darum gehört dieses Thema zu den großen moralischen Fragen jeder Gemeinschaft.

Ihre Schwierigkeit liegt darin, dass Gerechtigkeit mehr verlangt als bloße Regelanwendung. Sie braucht Gewissen, Augenmaß und den ernsthaften Willen, dem Einzelnen und dem Ganzen zugleich gerecht zu werden.

  1. Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat

    Friedrich Dürrenmatt

  2. Gerechtigkeitsliebe ist bei den meisten Menschen nur die Angst, Ungerechtigkeit zu erleiden

    François de la Rochefoucauld

  3. Die Gerechtigkeit verdammt das Böse, die Hoffnung will bessern, und die Liebe übersieht.

    Friedrich Dürrenmatt

  4. Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.

    Winston Churchill

  5. Je mehr ich in mich selbst einkehre, um so mehr lese ich die Worte, die in meine Seele geschrieben sind: Sei gerecht und du wirst glücklich sein.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Man kann auch recht behalten, ohne es zu haben

    Joseph Unger

  7. Auf Freundschaft sei Treue, auf Gutherzigkeit sei Güte, auf Recht und Unrecht die Gerechtigkeit die Antwort!

    Konfuzius

  8. Gerechtigkeit ist schwerer als Hingebung und Liebe

    Friedrich Nietzsche

  9. Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmmen, und der andere hat die Wahl.

    Gustav Stresemann

  10. Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.

    Ludwig Börne

  11. Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

    Romain Rolland

  12. Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

    Thales von Milet

  13. Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.

  14. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  15. Wenn die öffentliche Schuld eine bestimmte Höhe überschritten hat, so gibt es, glaube ich, kein einziges Beispiel, wo es je gelungen wäre, sie auf gerechte Weise und vollständig zurückzuzahlen.

    Adam Smith

  16. Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

    Christian Morgenstern

  17. Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient

    Michail Bakunin

  18. Der Eckstein der Gerechtigkeit ist die Gleichheit vor dem Gesetz

    Robert Bosch

  19. Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.

    Mutter Theresa

  20. Frieden und Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Münze

    Dwight "Ike" David Eisenhower