Sprüche über Gerechtigkeit
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Kaum ein Begriff wird so oft beschworen und so schwer eingelöst wie die Gerechtigkeit. Sie betrifft Verteilung, Urteil, Anerkennung und die tiefe menschliche Erwartung, dass Maßstäbe nicht bloß nach Macht, sondern nach Recht und Würde gesetzt werden. Darum gehört dieses Thema zu den großen moralischen Fragen jeder Gemeinschaft.
Ihre Schwierigkeit liegt darin, dass Gerechtigkeit mehr verlangt als bloße Regelanwendung. Sie braucht Gewissen, Augenmaß und den ernsthaften Willen, dem Einzelnen und dem Ganzen zugleich gerecht zu werden.
Ein Mann wird nicht für zwei gezählt, weil er fett, und nicht für halb, weil er mager ist.
Der Gerechte in seiner Niederlage ist stärker Als der Böse in seinem Triumph
— Martin Luther King
Geld, das stumm ist, macht recht, was krumm ist.
Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommen kann, ohne sie verdient zu haben, kann keine vollkommene Welt sein!
— Christian Friedrich Hebbel
Wo alle verurteilen, muss man prüfen und wo alle loben, auch
— Konfuzius
In der Jugend meinen wir, das Geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wir, dass es das Höchste ist.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Menschen urteilen im Allgemeinen mehr auf Grund ihrer Augen als ihres Gefühles... Denn die Gabe zu sehen hat jeder, aber zu fühlen nur wenige
Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat.
— Konrad Adenauer
Wenn du die Einsamkeit fürchtest, versuche nicht gerecht zu sein.
— Jules Renard
Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.
— Friedrich Nietzsche
Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.
— Konrad Adenauer
Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …
— Baruch de Spinoza
Habe die Gabe der Unbestechlichkeit. So sehr auch die Liebe für dich Partei ergreift: Dein Sein gilt, nicht dein Schein
— Christian Morgenstern
Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.
— Andrew Carnegie
Mit einem Dieb kann man keine Kompromisse machen, es sei denn, du willst etwas von dir hergeben
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.
— Heraklit von Ephesos
Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.
— Thomas von Aquin
Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.
— Jonathan Swift
Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen
— Juvenal
Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kriegen. Friede ist mehr. Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. Friede ist dann, wenn wir gerecht handeln un …