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Sprüche über Recht

241 Sprüche — Seite 11

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Wenn sich zwei Diebe schelten, so kriegt ein ehrlicher Mann seine Kuh wieder

  2. Der ist recht edel in der Welt, der Tugend liebt und nicht das Geld

  3. Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht

  4. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend

  5. Es muss Übertretungen geben, weil Richter da sind, und um Übertretungen zu schaffen, müssen wir Gesetze haben.

    Peter Hille

  6. Es geht nicht wie bei der Äpfelfrau, dass man sich den Dicksten heraussucht

  7. Kleine Diebe hängt man ins Feld, die großen ins Geld.

  8. Kleine Diebe hängt man, vor großen zieht man den Hut ab

  9. Ein Dieb ist nirgends besser als am Galgen.

  10. Die Finsternis sei noch so dicht, dem Lichte widersteht sie nicht

  11. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine

  12. Der ewige Frieden ist auf dem Kirchhofe

  13. Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Rache macht ein kleines Recht zu großem Unrecht.

  15. Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.

    Henry Thomas Buckle

  16. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Man hat unser Geschlecht mit allen Leichtfertigen bedacht und die Männer haben sich das Recht auf die wirklich wichtigen Eigenschaften vorbehalten.

    Ninon de Lenclos

  18. Wer den ersten Gedanken der Gerechtigkeit hatte, war ein göttlicher Mensch, aber noch göttlicher wird der sein, der ihn wirklich ausführt.

    Johann Gottfried Seume

  19. Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden.

    Louis Pasteur

  20. Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.

    Hedwig Dohm