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Sprüche über Recht

241 Sprüche — Seite 3

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.

    Oscar Wilde

  2. Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich

    Wilhelm Busch

  3. Jeder junge Mensch macht früher oder später die verblüffende Entdeckung, dass auch Eltern gelegentlich Recht haben könnten.

  4. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

  5. Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  6. Wer denkt an die Frauen? Niemand! So müssen sie denn selbst an sich denken - allein führt zum besten Resultat.

    Ida Hahn - Hahn

  7. Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann.

    Martin Kessel

  8. Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.

    Thomas Paine

  9. Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.

    Gioacchino Rossini

  10. Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …

    Louise Franziska Aston

  11. Den Schuldigen zu schonen, ist Grausamkeit gegen den Unschuldigen

    John Locke

  12. Große Freundschaft und Geschlecht machen krumme Sachen recht

  13. Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.

    George Bernard Shaw

  14. Nicht das Gesetz zählt, sondern die Strafe.

    Albert Camus

  15. Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hin.

  16. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  17. Das Gesetz ist lückenhaft, das Recht ist lückenlos.

    Joseph Unger

  18. Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.

  19. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht.

  20. Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.

    Bertolt Brecht