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Sprüche über Recht

222 Sprüche — Seite 3

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

    Romain Rolland

  2. Die Stärke unserer Überzeugung ist kein Beweis für ihre Richtigkeit

    John Locke

  3. Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.

    Oscar Wilde

  4. Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.

  5. Die Pauke verdient mehr Verständnis. Wer ständig gehauen wird, hat auch das Recht, mal laut zu werden

    Karl-Heinz Karius

  6. Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich

    Wilhelm Busch

  7. Große Freundschaft und Geschlecht machen krumme Sachen recht

  8. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  9. Den Schuldigen zu schonen, ist Grausamkeit gegen den Unschuldigen

    John Locke

  10. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

  11. Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …

    Louise Franziska Aston

  12. Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.

    Gioacchino Rossini

  13. Das Gesetz ist lückenhaft, das Recht ist lückenlos.

    Joseph Unger

  14. E i n Augenzeuge gilt mehr als zehn Ohrenzeugen.

  15. Lieber Land und Leut verloren als einen falschen Eid geschworen

  16. Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.

  17. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht.

  18. Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.

    Thomas Paine

  19. Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  20. Wer denkt an die Frauen? Niemand! So müssen sie denn selbst an sich denken - allein führt zum besten Resultat.

    Ida Hahn - Hahn