Sprüche über Vertrauen
261 Sprüche — Seite 13
Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.
Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen misstraut.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Wie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei
— Bernhard Freidank
Ein Freund ist ein Bewaffneter, gegen den man ohne Waffen kämpft.
— Alphonse Karr
Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Wer die Menschen wahrhaft kennt, der wird auf niemanden unbedingt bauen, aber auch niemanden vollständig aufgeben.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Wir wollen nur solche Menschen Freunde nennen, für die wir ganz und gar eintreten können
— Paul Olaf Bodding
Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: Treue um Treue, Vertrauen um Vertrauen.
— Paul von Beneckendorff und Hindenburg
Ehrfurcht den Vorfahren, Treue den Lebensgenossen, Vertrauen der Jugend!
— Theodor Toeche-Mittler
Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.
— Paul Olaf Bodding
Wir wollen nur solche Menschen Freunde nennen, für die wir ganz und gar eintreten können.
— Paul Olaf Bodding
In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, dass einer sagen kann, das und das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muss Zusammenarbeit sein, und einer stützt sich auf den ander …
— Robert Bosch
Je mächtiger man ist, desto eher ist man verpflichtet, gerecht zu sein, und stets bleibt Ehrlichkeit die vorteilhafteste Politik
— Hippolyte Taine
Das völlige Vertrauen auf Gott ist Seligkeit; er stellt oft auf die Probe, lässt aber nie im Stich.
— James Hudson Taylor
Ist unser Pfad dunkel - Er ist unsere Sonne. Sind wir in Gefahr - Er ist unser Schild. Vertrauen wir ihm, so werden wir nicht zuschanden. Versagt unser Glaube - Er versagt nie; glauben w …
— James Hudson Taylor
Nichts will so zart, so unausgesetzt gepflegt sein, als die Blume des Besitzes. Wenige bedenken das und lassen daher ihr Schönstes verkommen. Eine verwelkte Liebe, ein verstorbenes Vertrauen blüht nim …
— Henriette Wilhelmine Hanke
Ich habe meine Mitte gefunden, und die anderen Dinge werden - darauf vertraue ich - drum herum wachsen.
— Sophia Louisa Jex-Blake
Erhält man einen Freund, muss Treue ihn erhalten; er hält dann fest sein Wort, hat er das Dein' erhalten.
— Heinrich Martin
Wenn Freunde zu oft oder selten sich seh'n, wird keine Freundschaft dauernd besteh'n.
— Heinrich Martin
Was wir in der Regel »Freundschaft« nennen, ist ein so und so oft wiederholtes Sehen der Außenseite zweier Menschen und dafür wird dann in der Regel ein gedankenloses Vertrauen auf die Innenseite gege …
— Heinrich Martin
Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.
— Ferdinand Magellan