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Sprüche über Vertrauen

261 Sprüche — Seite 6

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Wer Gott vertraut, hat wohl nicht auf Sand gebaut.

  2. Wer seinem Chef nicht vertrauen kann, obschon er keine andere Wahl hat und diese dann nutzt, zeigt Vertrauen ins Misstrauen und stellt damit eine besondere Art von Vorstandsbefähigung für spätere …

    Christa Schyboll

  3. Müller und Bäcker stehlen nicht, man bringt's ihnen.

  4. Es gibt wenige aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Mit dir kann ich über alles reden, auch, was mich traurig macht. Nur, wenn ich es recht bedenke, haben wir doch meistens gelacht.

  6. Wenn es sich um Tod und Leben dreht, zeigt sich, wie's um die Freundschaft steht. Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass. Fällt in Ungnad, wer einst hochgee …

  7. Nimm Dein Schicksal ganz als Deines. Hinter Sorge, Gram und Grauen wirst Du dann ein ungemeines Glück entdecken: Selbstvertrauen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  8. Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

    Eckhart von Hochheim

  9. Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen getäuscht zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  10. Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

    Rainer Maria Rilke

  11. Freundes Gebrechen soll man kennen und tragen, nicht aber nennen und nagen

  12. Die Liebe bricht herein wie Wetterblitzen, die Freundschaft kommt wie sanftes Mondenlicht; die Liebe will erwerben und besitzen, die Freundschaft opfert, doch sie fordert nicht.

  13. Misstraust Du einem Menschen, so stelle ihn nicht ein. Stellst du ihn aber ein, so misstraue ihm nicht.

  14. Man ist nie eifersüchtiger, als wenn man in der Liebe anfängt zu erkalten. Man traut der Geliebten nicht mehr, weil man dunkel fühlt, wie wenig einem selbst mehr zu trauen ist.

    Arthur Schopenhauer

  15. Eine Freundschaft ist wie eine Tasse Tee. Sie muss klar und durchscheinend sein, und man muss auf den Grund schauen können.

  16. In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

  17. Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist! Er wird nicht irgend jemands besonderer Freund sein.

    Hesiod

  18. Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben

    Hesiod

  19. Verwandte sind selten mehr als Bekannte, und die Zahl wahrer Freunde ist sehr gering.

    August von Kotzebue

  20. Vertrauen zu genießen ist ein größeres Kompliment als geliebt zu werden.

    George McDonald