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Sprüche über Vertrauen

261 Sprüche — Seite 8

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Die Lieb umfaßt des Menschen volles Leben, sie ist sein Kerker und sein Himmelreich. Wer sich in Demut liebend hingegeben, der dient und herrscht zugleich.

    Adelbert von Chamisso

  2. Die reine Freundschaft reiner Herzen geht Hand in Hand in Freud und Schmerzen, kein Glück, kein Missgeschick trennt sie.

    Johann Kaspar Lavater

  3. Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.

    Honoré de Balzac

  4. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  5. Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

    Immanuel Kant

  6. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  7. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Was der Freund bekommt, ist unverloren

  9. Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.

    Wilhelm Busch

  11. Mit Bekannten können wir ein Kaiserreich füllen, aber wirklich gute Freunde können nur wenige sein.

  12. Freundschaft ist der einzige Klebstoff, der die Welt zusammenhält.

    Woodrow Wilson

  13. Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  14. Sorgsame Pflichterfüllung in allen Belangen ist das sicherste Mittel, der beständig fortdauernden Zärtlichkeit seiner Ehehälfte gewiss zu sein.

    Adolph Freiherr von Knigge

  15. Wenn der Mensch nur erst so weit wäre, seinem eigenen Genie zu trauen!

    Bettina von Arnim

  16. Siedet der Topf, so blüht die Freundschaft

  17. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  18. Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.

    Friedrich Paulsen

  19. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  20. Wahre Freunde sind eine sichere Zuflucht.

    Aristoteles