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Sprüche und Gedanken

329 Sprüche — Seite 3

  1. In Luftschlössern lässt sich leicht Zuflucht suchen. Und leicht zu bauen sind sie auch.

    Henrik Johan Ibsen

  2. Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.

    Christa Schyboll

  3. Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.

    Ingmar Bergman

  4. Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.

    Albert Schweitzer

  5. Das Gedächtnis mancher Menschen ist wie ein Sieb, weil ihre Gedanken nicht groß genug sind, um darin haften zu bleiben.

    John Knittel

  6. Lesen heißt mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.

    Arthur Schopenhauer

  7. Wir leben in einem Zeitalter, in dem die überflüssigen Ideen überhand nehmen und die notwendigen Gedanken ausbleiben

    Joseph Joubert

  8. Man kann nicht denken, wenn man es eilig hat.

    Platon

  9. Der Gedanke ist das Produkt der Individualität.

    Christian Friedrich Hebbel

  10. So sind die Gedanken. Sie laufen lustig voraus wie Hündchen. Ich habe zwei. Eins heißt „Wer weiss“, das andere „Kann sein“

    Wilhelm Busch

  11. Was man am wenigsten gerne wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken.

    André Gide

  12. Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken.

    Arthur Schopenhauer

  13. Wer von uns weiß, kann wirklich unterscheiden, wann er tatsächlich denkt und wann er sich nur selber etwas vormacht.

    Stanislaw Brzozowski

  14. Über eine Sache nachzudenken, ist das geringste, was wir mit ihr tun können.

    José Ortega y Gasset

  15. Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal.

    Gottfried Keller

  16. Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.

    Jean Paul

  17. In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen.

    Gustave Flaubert

  18. Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht.

    Giordano Bruno

  19. Nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.

    Dietrich Bonhoeffer

  20. Was wir denken, hat seine Folgen

    Friedrich Dürrenmatt