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Dezember Sprüche

1901 Sprüche — Seite 28

  1. Manche Menschen sind so von sich erfüllt, dass sie noch in der Verliebtheit Wege finden, sich statt mit der Person, die sie lieben, mit ihrer Leidenschaft zu beschäftigen

    — François de la Rochefoucauld

  2. Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.

    — Bernhard von Clairvaux

  3. Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.

    — Bertha Freifrau von Suttner

  4. Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.

    — Johannes Trojan

  5. Eine Frau liebt oder hasst; ein Drittes ist schwerlich denkbar.

    — Publius Syrus

  6. Ein Verliebter ist ein Mann, der liebenswerter sein möchte, als er ist. Darum sind alle Verliebten lächerlich.

    — Nicolas Chamfort

  7. Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.

    — John Knittel

  8. Die Liebe ist der Triumph der Einbildungskraft über die Intelligenz.

    — H. L. Mencken

  9. Deine Worte sind meine Nahrung, dein Atem mein Wein. Du bedeutest mir alles.

    — Sarah Bernhardt

  10. Der schlechten Welt Adieu sagen und im Paradies auf einer Lotusblüte sitzen, so träumt, wer liebt.

  11. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    — Carl Ludwig Schleich

  12. Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.

    — George Bernard Shaw

  13. Liebe ist eine Frucht, die immer Saison hat, und jeder kann davon pflücken, soviel er will.

    — Mutter Theresa

  14. Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.

    — Anatole France

  15. Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe

    — Karl Friedrich Wilhelm Wander

  16. Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, dass wir uns lieb haben

    — Rabindranath Tagore

  17. Liebe, lüge und sei hübsch! Denn morgen müssen wir sterben.

    — James Joyce

  18. Oh schöne, herrliche Weihnachtszeit, was bringst du Lust und Fröhlichkeit, wenn der heilige Christ in jedem Haus teilt seine lieben Gaben aus.

    — August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  19. Lasst die Glocken klingen, lasst die Flöten singen, lasst die Freude erwachen, Tür und Tor aufmachen, lasst das Kind herein mit dem hellen Schein!

  20. Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.

    — Else Pannek

  21. Wir danken Gott für seine Gnad, mit der er uns behütet hat, und bitten, dass er im neuen Jahr, vor allem Leid auch uns bewahr.

  22. Wenn die Hundstage heiß, bleibt der Winter lange weiß. (23. Juli - 24. August)

  23. Wenn es erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. (19. März)

  24. Frischer Schnee bedeckt die Felder, nur noch Stille, weit und breit. und in einem Augenblick spüre ich die Ewigkeit.

  25. Geld ist die beste Ware, sie gilt im Sommer und Winter.

  26. Über Schnee kann ein Schmetterling nicht urteilen.

  27. Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.

  28. Ein schönes, herrliches Weib, das unvermählt bleibt, ist eine stille und doch laute Anklage gegen alle Männer.

    — Bogumil Goltz

  29. In der Stille reifen die großen Dinge.

    — Thomas Carlyle

  30. Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm …

    — Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  31. Mein Kind, es sind allhier die Dinge, gleichviel, ob große, ob geringe, im wesentlichen so verpackt, dass man sie nicht wie Nüsse knackt.

    — Wilhelm Busch

  32. Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit

    — Franz von Sales

  33. Für das neue Jahr wünsche ich Dir soviel, wie der Regen Tropfen hat, soviel Liebe wie die Sonne Strahlen hat und soviel Gutes wie der Regenbogen Farben hat!

  34. Ein Jahr ist nichts,wenn man`s, verputzt, ein Jahr ist viel,wenn man es nutzt. Ein Jahr ist nichts, wenn man`s verflucht, ein Jahr ist viel, wenn man es ganz durchdacht. Ein leeres Jahr ist Wahn,e …

  35. Die Liebe beginnt damit, dass man sich selbst betrügt, und sie endet damit, dass man andere betrügt

    — Oscar Wilde

  36. Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, für Mann und Weib der heilige Ehestand!

    — Wilhelm Busch

  37. Wie mag manche Ehe nach überstandenem Sturme glücklicher und segensreicher geworden sein, als sie vorher war!

  38. Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist, das schafft man wohl nur als Idealist. 25 Jahre Gemeinsamkeit, das ist eine halbe Ewigkeit. Eure Ehe ist allen ein gutes Zeichen, man muss nicht bei jeder …

  39. Die gute Ehe ist ein ew'ger Brautstand.

    — Theodor Körner

  40. Man verliebt sich oft nur in einen Zustand des anderen, in seine Heiterkeit oder in seine Schwermut. Schwindet dieser Zustand dann, so ist damit auch der feine besondere Reiz jenes Menschen geschwu …

    — Christian Morgenstern