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Sprüche über Anerkennung

514 Sprüche — Seite 2

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren, sondern imponieren.

    Oskar von Miller

  2. Leere Versprechungen sind das Falschgeld, mit dem Anerkennung erkauft und Verachtung erworben wird.

    Else Pannek

  3. Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.

  4. Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen.

    Joseph Joubert

  5. Anerkennung gibt dem Streben Nahrung.

    Sallust

  6. Handle immer richtig! Das wird einige Leute zufriedenstellen und den Rest in Erstaunen versetzen.

    Mark Twain

  7. Die Jugend ist mit Achtung zu betrachten; denn wie kann man wissen, ob die Künftigen nicht besser als die Heutigen sein werden?

    Konfuzius

  8. Sehnsucht, Hunger nach Liebe und Anerkennung birgt die Gefahr sich benutzen zu lassen.

    Else Pannek

  9. Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!

    Gottfried Keller

  10. Wer selbst geachtet werden will, der muss die Eigenart seiner Mitmenschen achten.

    Samuel Smiles

  11. Autorität wird nur dann nicht angezweifelt, wenn sie sich auf fachliche Leistung und untadelige menschliche Haltung begründet.

    Gustav Walter Heinemann

  12. Schmeicheleien kommen aus den Zähnen - wahre Wertschätzung kommt aus dem Herzen.

    Andrew Carnegie

  13. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  14. Selbst wer am Wasser lebt, verschwende nicht das Wasser.

  15. Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann

    Bernhard Freidank

  16. Der Durchschnittsmensch steckt nur ein Viertel seiner Energie und Fähigkeiten in die Arbeit. Hut ab vor denen, die mehr als die Hälfte geben. Die Welt steht Kopf vor den wenigen, die alles gebe …

    Andrew Carnegie

  17. Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt. Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut.

    Johann Nepomuk Nestroy

  18. Anerkennung ist das Wort eines Idioten. Man findet es im Lexikon, aber nicht im menschlichen Herzen.

    Honoré de Balzac

  19. Ruhm muss erworben werden, die Ehre hingegen braucht nur nicht verloren zu werden

    Arthur Schopenhauer

  20. Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchen.

    Marie von Ebner-Eschenbach