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Sprüche über Armut

260 Sprüche — Seite 11

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort

  2. Entfremdet und entwürdigt ist nicht nur der, der kein Brot hat, sondern auch der, der keinen Anteil an den großen Gütern der Menschheit hat.

    Rosa Luxemburg

  3. Der Branntwein ist das Getränk des berühmten armen Mannes.

    Otto von Bismarck

  4. Obwohl ich nicht täglich etwas zu essen habe, bin ich ziemlich fröhlich.

    Auguste Renoir

  5. Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist.

    Joseph Joubert

  6. Ein Mann ohne Geld ist ein Bogen ohne Pfeil.

    Thomas Fuller

  7. Wenn die Reichen die Armen ihrer Rechte berauben, so wird das ein Beispiel für die Armen, die Reichen ihres Eigentums zu berauben.

    Thomas Paine

  8. Niemand vermag zu sagen, wie viele politische Dummheiten durch Mangel an Geld verhindert worden sind

    Charles de Talleyrand

  9. Im Kampf gegen die Armut entstehen alle großen menschlichen Leistungen.

    John Knittel

  10. Das gibt's nicht: Gerade genug Geld. Es gibt nur zweierlei: Kein Geld und nicht genug Geld.

    John Steinbeck

  11. Eine gute Bildung ist für die Jugend ein Zuchtmittel, für das Alter ein Trost, für den Armen ein Reichtum und für den Reichen ein Schmuck.

    Diogenes von Apollonia

  12. Wer Armut ertragen kann, ist reich genug.

  13. Der Armut geht wenig ab, dem Geize alles.

  14. Wenn die Armut zur Tür eingeht fliegt die Liebe zum Tempel hinaus.

  15. Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär' an einer genug.

  16. Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.

  17. Gebet des Armen ist scheue Erbittung, der Reiche indessen wünscht eine Quittung.

    Emanuel Wertheimer

  18. Wer eilt nach fremden Gut, auf den wartet Armut

  19. Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.

    Else Pannek

  20. Dieses Land ist ein armes Land. Die Menschlichkeit wurde aus Kostengründen gestrichen.

    Else Pannek