267 Sprüche — Seite 4
Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.
Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.
Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.
Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben
— Bernhard Freidank
Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.
— Barthold Heinrich Brockes
Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.
— Mutter Theresa
Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.
Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.
— Thomas Babington Macaulay
Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Arm und vergnügt ist reich und überreich.
— William Shakespeare
Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren.
— Denis Diderot
Wer keine Zeit hat ist noch ärmer als der ärmste Bettler
Die Gesundheit überwiegt allen äußeren Gütern so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist als ein kranker König
— Arthur Schopenhauer
Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt ist, gerade oder buklig, arm oder reich sei - er ist glücklich!
— Arthur Schopenhauer
Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.
— Ludwig Börne
Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.
Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.
— Carl Fürstenberg
Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.
— Rainer Haak
Der zufriedene Mensch,wenn auch arm, ist glücklich, der unzufriedene Mensch wenn auch reich, ist traurig.
Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.
— Emanuel Wertheimer
Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf