Sprüche über Armut
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Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.
Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.
Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.
— Epikur
Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld
— Pythagoras
Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.
— John D. Rockefeller
Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche
Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
— Johann Nepomuk Nestroy
Wir haben nicht das Geld, also müssen wir denken!
— Ernest Rutherford
Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.
— Thales von Milet
Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren.
— Denis Diderot
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
— Antoine de Rivarol
Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.
Arm und vergnügt ist reich und überreich.
— William Shakespeare
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.
— Barthold Heinrich Brockes
Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.
— Johann Geiler von Kayserberg
Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
— Anatole France
Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.
— Bernhard Freidank
Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.
— John F. Kennedy
Keine Zeit haben, das ist die ärmlichste Form der Armut.
— Friedrich Georg Jünger
Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.
— Mutter Theresa
Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.
— Thomas Babington Macaulay