267 Sprüche — Seite 3
Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.
Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.
In der Armut lernt man Freunde kennen.
Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.
— Karl Marx
Wer, um reich zu werden, nur arbeitet und spart, merkt meistens zu spät, wie arm er ist.
— Rainer Haak
Ein Bettler hasst den anderen nicht so sehr wie ein Arzt den anderen.
Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.
— John D. Rockefeller
Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld
— Pythagoras
Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.
— Epikur
Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche
Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
— Johann Nepomuk Nestroy
Dreierlei Menschen haben kein Geld: Die Verschwender, die Armen und die Geizigen.
— Peter Altenberg
Armut ist die beste Lebensschule. Sie macht hart, unnachgiebig und grausam.
— John Knittel
Wir haben nicht das Geld, also müssen wir denken!
— Ernest Rutherford
Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.
— Thales von Milet
Nur der ist arm, der die kahlen Wände seines Herzens nicht schmücken kann mit Bildern schöner Erinnerungen
— Johann Nepomuk Nestroy
Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.
— Thomas Babington Macaulay
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.
Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben
— Bernhard Freidank
Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
— Anatole France
Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren.
— Denis Diderot