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Sprüche über Armut

260 Sprüche — Seite 8

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Reichtum ist nur wirklich schön, wenn man arm ist

    Jean Anouilh

  2. Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.

    Napoleon

  3. Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich , wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm .

  4. Beim Bauen muss man schauen, um sich nicht zu verhauen, sonst kommt man in des Elends Klauen.

    Abraham a Sancta Clara

  5. Wenn du aber gar nichts hast, ach, so lasse dich begraben, denn ein Recht zum Leben', Lump, haben nur, die etwas haben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  6. Ein Geschenk aus der Hand der Liebe - da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.

    August von Kotzebue

  7. Dein Verstand ist dein Vermögen, aber Armut schändet nicht.

  8. Es ist besser, einen leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden

    William Pitt

  9. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  10. Keiner ist zu arm dafür, es kostet nichts, bewirkt doch viel und erhält seinen Wert erst, wenn man es weitergibst: ein böses Wort.

    Baltasar Gracián y Morales

  11. Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast; aber Reichtum ist eine leichtere Last.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Geld regiert die Welt, Gut macht Mut, oft Übermut und Armut ist arm an Mut.

    Karl Julius Weber

  13. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  14. Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

    Bernhard von Clairvaux

  15. 's gibt Zeiten, da des Glücks zu viel, und Zeiten, da's zu wenig; 's gibt Tage, da du Bettler bist, und Stunden, da du König.

    Cäsar Flaischlen

  16. Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit

    Chuang-tzu

  17. Kein Menschenleben ist so arm, dass die Liebe mit ihrem himmlischen Strahl es nicht einmal erleuchtet hätte.

    Fanny Lewald

  18. Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.

  19. Findet ein Armer ein Rubelchen, so ist es bestimmt ein falsches.

  20. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther