Sprüche über Armut
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Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.
Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.
Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut
— Charles-Louis de Montesquieu
Ohne Liebe ist der Reiche arm. Den Armen macht sie reich.
— Augustinus
Luxus muss sein. Wenn die Reichen nichts verschwenden, verhungern die Armen.
— Charles-Louis de Montesquieu
Dürftigkeit öffnet Augen, die Reichtum verschlossen hat.
— Giovanni Boccaccio
Wer lüget, wer verleumdet, ist ärger als ein Dieb.
— Friedrich von Hagedorn
Die Dummheit schützt vor Schande, gleich wie die Dreistigkeit vor Armut.
— Leonardo da Vinci
Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich
Des reichen Mannes Beschützer, des armen Mannes Freund, mit seinem Herrn auf ewig treu vereint.
— George Crabbe
Hör auf, dein Geld zu zählen. Gib den Armen, und du wirst reich
Werde nie so reich an Geist, dass arm du würdest am Herzen!
— Otto Ludwig
Hoffnung ist das einzige Gut, das allen Menschen gemein ist; selbst diejenigen, die nichts besitzen, besitzen noch Hoffnung.
— Thales von Milet
Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.
— Henry Thomas Buckle
Wer reich wird, wird ärmer, denn er verliert viele Wünsche.
— Wilhelm Raabe
Wenn das Leben vollendet ist, gehen wir mit leeren Händen fort.
Der kluge Kaufmann verbirgt seine Schätze, als wäre er arm. Der Edle verbirgt seine Weisheit, als wüsste er nichts
Hoffnung ist das Brot der Armen.
— Thales von Milet
Ein Mann gelangt nicht durch das Schicksal oder durch Lebensumstände ins Armenhaus oder Gefängnis, sondern durch den Pfad der schlechten Gedanken und falsche Wünsche.
— James Allen
Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.
Wer Geld hat, ist ein Drache, wer keines hat, ein Wurm
Der Arme soll sparsam sein, der Reiche soll ausgeben
— Carl Friedrich Paul Ernst