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Sprüche über Armut

260 Sprüche — Seite 2

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Der Armut mangelt es an vielem, dem Geiz an allem.

    Publius Syrus

  2. Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

    Mutter Theresa

  3. Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten nicht hart waren und das Geld nicht knapp?

    Ralph Waldo Emerson

  4. Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.

    Emil Gött

  6. Kein Mensch ist so arm, dass er nichts besäße, was zu geben sich lohnt

    Henry Wadsworth Longfellow

  7. Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen.

    Jules Renard

  8. Durch Ausnützung der Gelegenheit kann der Geringe und der Arme dem Vornehmen und Reichen überlegen werden und der Kleine und Schwache den Grossen und Starken bändigen.

    Lü Bu We

  9. Reichtum befriedigt nur die Armut und auch sie nur bis zu dem Augenblick, wo man sich daran gewöhnt hat.

    Alexander Puschkin

  10. Geld fährt auf hohen Schlitten, Armut muss zu Fuße gehn.

  11. Ein gesunder armer Mann ist schon ein halb reicher.

  12. Es ist bös, arbeiten und Wasser trinken.

  13. Armut ist verhasst, Reichtum oft eine Last

  14. Wo der Bauer arm ist, ist das ganze Land arm.

  15. Solange der Künstler arbeitet, um ein reicher Mann zu werden, wird er immer ein armseliger Künstler bleiben.

    Michelangelo

  16. Dem Bedürftigen zu geben, heißt nicht schenken, sondern säen.

  17. In der Armut lernt man Freunde kennen.

  18. Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

    Karl Marx

  19. Wer, um reich zu werden, nur arbeitet und spart, merkt meistens zu spät, wie arm er ist.

    Rainer Haak

  20. Ein Bettler hasst den anderen nicht so sehr wie ein Arzt den anderen.