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Sprüche und Zitate von Arthur Schopenhauer

135 Zitate — Seite 3

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1788 - 1816

Arthur Schopenhauer (1788–1860) entwarf eine Philosophie des subjektiven Idealismus, die Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik auf einem irrationalen Weltprinzip gründet.

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  1. Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.

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  2. Man lernt nur dann und wann etwas, aber man vergisst den ganzen Tag.

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  3. Wie die reichste Bibliothek, wenn ungeordnet, nicht soviel Nutzen schafft wie einen kleine, aber wohlgeordnete, ebenso ist die größte Menge von Kenntnissen, wenn nicht eigenes Denken sie verarbeitet h …

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  4. Lesen soll man nur dann, wenn die Quelle der eigenen Gedanken stockt, was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall sein wird.

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  5. Der Heiterkeit sollen wir, wenn sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zu unrechter Zeit. Heiterkeit ist unmittelbarer Gewinn. Sie ist die bare Münze des Glücks.

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  6. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

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  7. Skepsis ist wie die Opposition im Parlament. Sie ist ebenso wohltätig wie notwendig

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  8. Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei, er ist glücklich.

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  9. Viel zu viel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

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  10. Durch Lesen können keine neuen Begabungen in uns geweckt werden, wohl aber die schlummernden erweckt, gefördert und bereichert werden.

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  11. Lesen heißt mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.

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  12. Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.

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  13. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

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  14. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

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  15. Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

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  16. Dass uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehen

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  17. Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken.

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  18. Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit

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  19. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

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  20. In einer so beschaffenen Welt gleicht der, welcher viel an sich selber hat, der hellen, warmen lustigen Weihnachtsstube mitten im Schnee und Frost der Dezembernacht.

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