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Sprüche über Menschheit

403 Sprüche — Seite 20

  1. Bei lebhaften Menschen und Völkern sind Ruhe und Schweigen das sicherste Zeichen der Reife.

    Fanny Lewald

  2. Die Weltgeschichte liest sich wie eine Krankengeschichte der Menschheit

    Henriette Wilhelmine Hanke

  3. In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.

    Rahel Varnhagen von Ense

  4. Die Menschen verstehen einander nicht. Sie lieben sich zu ungleichen Stunden.

    Rahel Varnhagen von Ense

  5. Die eine Hälfte der Welt kann die Freuden der anderen nicht verstehen

    Jane Austen

  6. Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht - arme, arme Welt.

    Paula Modersohn-Becker

  7. Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.

    Manfred Kyber

  8. Weltgeschichte macht es wie die Bauern, wenn sie Pferde nicht haben kann, lässt sie ihren Wagen durch Ochsen ziehen.

    August Pauly

  9. Schichtenweise liegen die Schicksale der Menschen übereinander und bauen die Zeiten auf.

    August Pauly

  10. Jedes Zeitalter schlägt von der hinter ihm liegenden Literatur anderer Bücher auf und andere zu, lernt Vergessenes wieder und vergisst Erlerntes.

    August Pauly

  11. Wenn die Menschen sich ihre Köpfe selbst heraussuchen dürften, bekämen die meisten keine Gescheiteren.

    August Pauly

  12. Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies auch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten hinterhergehen zu können.

    August Pauly

  13. Auf dem unreinen Strom des Lebens schwimmt für die meisten das Glück; fern von ihm in reinen Lüften schwebt es für andere, wenige.

    August Pauly

  14. Wenn plötzlich in der Menschheit Vernunft einkehrte, so würde in allen ihren Dingen die größte Revolution eintreten, welche sie je gesehen hätte.

    August Pauly

  15. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  16. Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.

    Theresa Keiter

  17. Freiheit wünschen nur wenige edle Menschen, Willkür der große Haufen.

    Karoline Freiin von Wolzogen

  18. Die Kardinalfrage der Menschheit ist die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.

    Friedrich Lienhard

  19. Viel Kummer bereitet es meinem Herzen, wenn ich daran denke, was der Mensch aus dem Menschen gemacht hat.

    William Wordsworth

  20. Das Einmaleins der Vernunft folgt unter allen Nationen der Erde den selben Gesetzen und wird nur hier auf ein unendlich größeres, dort auf ein sehr geringes Feld von Gegenständen angewandt.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder