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Sprüche über Menschheit

385 Sprüche — Seite 2

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder Kultur.

    Sigmund Freud

  2. Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen

    Platon

  3. Das menschliche Leben beginnt jenseits der Verzweiflung!

    Jean-Paul Sartre

  4. Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen.

  5. Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

    Joseph Addison

  6. Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen, doch wir haben die einfache Kunst verlernt: wie Brüder zu leben.

    Martin Luther King

  7. Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur sich selber

    Seneca

  8. Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.

    Friedrich Nietzsche

  9. Vielleicht der größte gesellschaftliche Dienst, der dem Land und der Menschheit erwiesen werden kann, ist, Kinder aufzuziehen.

    George Bernard Shaw

  10. Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit

    Albert Einstein

  11. Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.

    Joseph Joubert

  12. Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  13. Die Nachwelt ist nicht besser als die Mitwelt. Sie ist nur später.

    Arthur Schnitzler

  14. Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.

    Novalis

  15. Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.

    Berthold Auerbach

  16. Wer noch niemals anderen Leuten auf die Füße getreten, hat sich vermutlich noch niemals von der Stelle bewegt.

    Franklin P. Jones

  17. Unendlich mannigfaltig sind die Menschen, und die Herzen sind einander nicht ähnlicher als die Gesichter

    Francesco Petrarca

  18. Kenntnisse müssen dem Glück dienen - der Vereinigung der Menschen, nur dann sind sie wichtig.

    Leo Tolstoi

  19. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel

  20. Es ist schwer mit Menschen zu leben, weil das Schweigen so schwer ist.

    Friedrich Nietzsche