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Sprüche über Tod

353 Sprüche — Seite 2

Kein Gedanke stellt das Leben so endgültig in Frage wie der Tod. Er markiert Grenze und Geheimnis zugleich, nimmt Gewissheiten fort und zwingt dazu, über Endlichkeit, Sinn und das Bleibende nachzudenken. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und ältesten Gegenständen menschlicher Besinnung.

Seine Schwere liegt nicht nur im Ende selbst, sondern auch in dem, was er im Leben vorauswirft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Furcht, Würde, Abschied und Transzendenz und zeigen, wie eng Todesgedanke und Lebensdeutung miteinander verbunden sind.

  1. Wohl bringt die Liebe uns zuletzt auch Leid, denn eines muss ja vor dem anderen sterben.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.

    Friedrich Nietzsche

  3. Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod

    Franz von Sales

  4. Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.

    Nicolaus Machiavelli

  5. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Wie lange ich lebe, hängt nicht von mir ab. Ob ich aber wirklich lebe, solange ich lebe, das hängt von mir ab.

    Seneca

  7. Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann

    Bernhard Freidank

  8. Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.

    François de la Rochefoucauld

  9. Die Erfahrung belehrt stets, aber Nutzen bringt sie nur für den Zeitraum, den man vor sich hat. Ist es wohl in dem Augenblick, da man sterben soll, noch Zeit zu lernen, wie man hätte leben sol …

    Jean-Jacques Rousseau

  10. Niemand ist vor seinem Ende glücklich zu preisen.

    Solon

  11. Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen. Sie begleiten uns das ganze Leben hindurch; und nach allem Irren bleibt uns schließlich nur übrig, gebessert zu sterben.

    Jean de la Bruyère

  12. Das Leben besteht aus Leid und Not, der Tod aus Frieden und Freude.

  13. Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid

    Jean-Baptiste Molière

  14. Wer nur die Welt umarmt, erfriert an ihrer Gleichgültigkeit.

    Else Pannek

  15. Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten

    Carl Friedrich Gauß

  16. Wenn du lebst, ohne Vater geworden zu sein, wirst du sterben, ohne ein Mensch gewesen zu sein.

  17. Das Licht der Dankbarkeit, ihn so viele Jahre neben sich zu wissen, ist stärker als die Nacht und der Schmerz der Trauer.

  18. Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.

    Marcus Tullius Cicero

  19. Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

    Jean de La Fontaine

  20. Der Tod ist nur ein Pfeil, der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.

    Jean Paul