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Sprüche über Persönlichkeit

427 Sprüche — Seite 12

  1. Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber

    Karl Julius Weber

  2. Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  3. Wenn jemand bescheiden bleibt, nicht beim Lobe, sondern beim Tadel, dann ist er's.

    Jean Paul

  4. Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.

    Eugene O'Neill

  5. Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane

  7. Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.

    Charles-Louis de Montesquieu

  8. Die Männer von Charakter sind das Gewissen der Gesellschaft, zu der sie gehören.

    Samuel Smiles

  9. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  10. Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.

    Jean de la Bruyère

  11. Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.

    Friedrich von Schiller

  12. Je größer der Mann, um so geringer der Stolz

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue

    William Blake

  14. Nur wer wirklich wichtig genug ist, wird eventuell auch mit unfreundlichen Blicken bedacht. In unwichtige Personen investiert man weder Gedanke, Blicke noch Zeit.

    Christa Schyboll

  15. Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.

    August Pauly

  16. Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, Selbsttäuschung aber das meiste Übel.

    Sokrates

  17. Man muß ehrlich und bescheiden sein, aber laut und deutlich sagen, dass man es ist.

    Jules Renard

  18. Wer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  19. Was du scheinst, das werten die Menschen. Was du bist, das wertet Gott.

    Margarete Seemann

  20. Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.

    Gottfried von Strassburg