Sprüche über Persönlichkeit
427 Sprüche — Seite 19
Nur indem wir beständig von dem Gefühl unserer Unvollkommenheit begleitet werden, vervollkommnen wir uns.
— Helene von Druskowitz
Reines Herz und reiner Mut sind in jedem Kleide gut
— Bernhard Freidank
Wer recht gehorchen lernt, der wird auch einmal recht kommandieren können.
— Philipp Engelhard von Nathusius
Tiefes Eindringen und Festigkeit des Charakters wird man bei einer reizbaren Phantasie wohl immer vergebens suchen.
— Christian Gottfried Ehrenberg
Nicht wer viele Ideen, sondern wer eine Überzeugung hat, der kann ein großer Mann werden.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Wer seinen Egoismus überwindet, der entledigt sich des bedeutendsten Hindernisses, welches jeder wahren Größe und jedem wahren Glücke den Weg verrammelt.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Die Menschenseele ist ein kleiner fliegender Samenstaub, der einen guten Boden sucht, um auch Charakter zu werden
— Bettina von Arnim
Große Taten erscheinen uns oft so bewundernswert, dass wir sie nur von gereiften, erfahrenen, gefestigten Männern ausgeführt glauben und zu diesen wie zu Greisen verehrungsvoll aufschauen: wie staunen …
— Theodor Toeche-Mittler
Je höher der Mensch steigt, desto mehr sollte er, wie die Sonne, nicht nur glänzen, sondern auch wärmen.
— Theodor Toeche-Mittler
Starke haben Zeit und sind in ihrer Zielsicherheit leicht zur Nachgiebigkeit geneigt
— Heinrich Lhotzky
Die Minderwertigen erkennt man immer daran, dass sie alles besser wissen.
— Heinrich Lhotzky
Eine Persönlichkeit kann ein Mensch nur sein, wenn er die innersten, heißesten, ernstesten Kämpfe geführt hat.
— Paul Olaf Bodding
Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.
— Sir Joshua Reynolds
Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Seine Individualität wahren muss man immer, denn was sich nicht durch immer neue Selbsttätigkeit erhält, löst sich auf nach dem allgemeinen Gesetz des Werdens und Vergehens.
— Fanny Lewald
Die Tiefen der Menschenseele sind unergründlich, die Wandlungen eines Herzens rätselhaft und unberechenbar.
Zu wissen, was man will, ist leichter als zu wissen, was man kann.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Anstrengung zerstört die Schönheit - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht.
— Ida Hahn - Hahn
Moral ist Maß – wo sie fehlt, da erschöpfen sich alle Kräfte in Maßlosigkeit, denn das Maß ist das Erhaltende in der Natur wie im Leben.
— Wilhelmine von Hillern