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Sprüche über Persönlichkeit

427 Sprüche — Seite 19

  1. Nur indem wir beständig von dem Gefühl unserer Unvollkommenheit begleitet werden, vervollkommnen wir uns.

    Helene von Druskowitz

  2. Reines Herz und reiner Mut sind in jedem Kleide gut

    Bernhard Freidank

  3. Wer recht gehorchen lernt, der wird auch einmal recht kommandieren können.

    Philipp Engelhard von Nathusius

  4. Tiefes Eindringen und Festigkeit des Charakters wird man bei einer reizbaren Phantasie wohl immer vergebens suchen.

    Christian Gottfried Ehrenberg

  5. Nicht wer viele Ideen, sondern wer eine Überzeugung hat, der kann ein großer Mann werden.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  6. Wer seinen Egoismus überwindet, der entledigt sich des bedeutendsten Hindernisses, welches jeder wahren Größe und jedem wahren Glücke den Weg verrammelt.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  7. Die Menschenseele ist ein kleiner fliegender Samenstaub, der einen guten Boden sucht, um auch Charakter zu werden

    Bettina von Arnim

  8. Große Taten erscheinen uns oft so bewundernswert, dass wir sie nur von gereiften, erfahrenen, gefestigten Männern ausgeführt glauben und zu diesen wie zu Greisen verehrungsvoll aufschauen: wie staunen …

    Theodor Toeche-Mittler

  9. Je höher der Mensch steigt, desto mehr sollte er, wie die Sonne, nicht nur glänzen, sondern auch wärmen.

    Theodor Toeche-Mittler

  10. Starke haben Zeit und sind in ihrer Zielsicherheit leicht zur Nachgiebigkeit geneigt

    Heinrich Lhotzky

  11. Die Minderwertigen erkennt man immer daran, dass sie alles besser wissen.

    Heinrich Lhotzky

  12. Eine Persönlichkeit kann ein Mensch nur sein, wenn er die innersten, heißesten, ernstesten Kämpfe geführt hat.

    Paul Olaf Bodding

  13. Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

    Sir Joshua Reynolds

  14. Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  16. Seine Individualität wahren muss man immer, denn was sich nicht durch immer neue Selbsttätigkeit erhält, löst sich auf nach dem allgemeinen Gesetz des Werdens und Vergehens.

    Fanny Lewald

  17. Die Tiefen der Menschenseele sind unergründlich, die Wandlungen eines Herzens rätselhaft und unberechenbar.

  18. Zu wissen, was man will, ist leichter als zu wissen, was man kann.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  19. Anstrengung zerstört die Schönheit - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht.

    Ida Hahn - Hahn

  20. Moral ist Maß – wo sie fehlt, da erschöpfen sich alle Kräfte in Maßlosigkeit, denn das Maß ist das Erhaltende in der Natur wie im Leben.

    Wilhelmine von Hillern