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Sprüche über Persönlichkeit

427 Sprüche — Seite 6

  1. Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.

    — Théodore Simon Jouffroy

  2. Man ist manchmal von sich selbst so verschieden wie von anderen.

    — François de la Rochefoucauld

  3. Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.

    — Adolph Freiherr von Knigge

  4. Nur wer selber richtig denken gelernt, findet sich in einem andern Denker; nur wer selber tüchtig lenken gelernt, fügt sich auch in einen andern Lenker.

    — Friedrich Wilhelm Güll

  5. Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.

    — Thomas à Kempis

  6. Groß ist nur, wer einen Größeren neben sich duldet.

    — Peter Sirius

  7. Der Erfolg eines Menschen ist immer im Grundgefüge seiner Persönlichkeit begründet.

    — Ralph Waldo Emerson

  8. Die Mehrzahl der großen Männer hat den größten Teil ihres Lebens mit anderen Menschen zugebracht, welche sie nicht begriffen, nicht liebten und sie nur mäßig schätzten.

    — Marquis de Vauvenargues

  9. Die Starken sind immer ihre eigenen Kritiker

    — Honoré de Balzac

  10. Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.

    — Michel de Montaigne

  11. Man hat nicht das Recht, stolz aufzutreten, wenn man selbst noch nichts ist.

    — Paula Modersohn-Becker

  12. Wer den Menschen verachtet, ist kein großer Mensch.

    — Marquis de Vauvenargues

  13. Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen läßt.

    — Johann Gottlieb Nathusius

  14. Die gelehrtesten Menschen sind oft die engstirngsten.

    — William Hazlitt

  15. Einen Namen hat man, wenn man keinen Wert mehr auf seine Titel legt.

    — Anton Graff

  16. Die meisten können und wollen nicht heraus aus dem Konventionellen: weder im Denken, noch im Fühlen, am allerwenigstens im Handeln

    — Otto Weiss

  17. Die Ehre ist die Poesie der Pflicht!

    — Alfred de Vigny

  18. Der privilegierte Mann, ob er politisch oder ökonomisch privilegiert wird, ist ein Mann, der im Intellekt und im Herzen verdorben wird.

    — Michail Bakunin

  19. Das Genie hat etwas vom Instinkt der Zugvögel.

    — Jakob Bosshart

  20. Wohl dem, der etwas Größeres als sich selbst lebendig kennt und liebt.

    — Richard Rothe