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Juni Sprüche

903 Sprüche — Seite 21

  1. Die Geiß soll weiden, wo sie angebunden ist.

  2. Keine Henne fliegt über die Mauer.

  3. Eine Henne hat das Recht über neun Zäune.

  4. Wenn der Hirt nicht mehr Freiheit hätte als das Schaf, so müsste er auch Gras essen.

  5. Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichten.

    Johann Gottlieb Fichte

  6. Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.

    Friedrich von Schlegel

  7. Wo sich Männer finden, die für Ehr' und Recht mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.

    Max von Schenkendorf

  8. Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Freiheit ist nicht ein Vorrecht, das verliehen wird, sondern eine Gewohnheit, die man erwerben muss.

    David Lloyd George

  10. Völlige Sicherheit, stets geheiligtes Eigentum eines jeden über seine Person und sein Vermögen, darin besteht die wahre soziale Freiheit.

    Antoine de Rivarol

  11. Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten

    Marcel Proust

  12. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  13. Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.

    Karl Julius Weber

  14. Freiheit kann man einem Menschen zwar lassen, aber nicht geben.

    Friedrich von Schiller

  15. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort

  16. Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Jeder will Freiheit haben, und niemand will sie geben.

    Oliver Cromwell

  18. Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.

    Charles-Louis de Montesquieu

  19. Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist

    Antoine de Rivarol

  20. Je freier und unfassender der Wettbewerb ist, um so mehr Vorteile hat die Öffentlichkeit.

    Adam Smith

  21. Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.

    Giuseppe Verdi

  22. Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernüftig zu handeln.

    Rudolf Virchow

  23. Das Ziel des Lebens ist Freiheit von Wahn.

    Antisthenes

  24. Uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  25. Das Beste auf der Welt ist die Redefreiheit.

    Diogenes von Apollonia

  26. Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

    Karl Kraus

  27. Sobald die Demokratie das, was sie sucht, die Gleichheit, erreicht hat, so gibt sie wohlfreien Preises die Freiheit auf

    Francois René de Chateaubriand

  28. Was ist Freiheit? - Freizeit. Was ist Freizeit? - Freiheit.

    George Bernard Shaw

  29. Zum Selbstgefühl erwachen, heißt schon frei sein.

    Johann Georg Adam Forster

  30. Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen.

    Johann Georg Adam Forster

  31. Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit.

    Honoré de Balzac

  32. Freiheit und eigener Herd sind großes Geldes wert

  33. Wer für die Freiheit streitet, hat zwanzig Hände und noch so viel Herz

  34. Wenig zu brauchen mag zur Zufriedenheit beitragen — vorausgesetzt, man hat die Wahl.

    Else Pannek

  35. Es macht frei, seine Mitmenschen zu lassen wie sie sind.

    Else Pannek

  36. Selbstgesuchte Vorbilder sind besser als verordnete.

    Else Pannek

  37. Gesetze sind unabhängig von Vernunft. Vernunft darf angewandt werden, obgleich gesetzlich nicht verlangt.

    Else Pannek

  38. Toleranz ist möglich — im Freisein von Angst.

    Else Pannek

  39. Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt; sie ist aber durchaus eine freie Kunst.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  40. Frei ist, wer der Vernunft gehorcht

    John Milton