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Juni Sprüche

930 Sprüche — Seite 23

  1. Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.

    Conrad Ferdinand Meyer

  2. Zum Aufsetzen des Fußes braucht man nur eine kleine Stelle, aber man muss freien Raum vor den Füßen haben, dann erst kommt man kräftig vorwärts.

    Chuang-tzu

  3. Welcher Reichtum ist größer als der des Bedürfnislosen? Welche Macht ist großer als die des Unabhängigen?

    Francesco Petrarca

  4. In Freiheit leben heißt erst leben.

    Karl Wilhelm Ramler

  5. Niemand kann völlig frei sein, wenn nicht alle frei sind. Niemand kann völlig tugendhaft sein, wenn nicht alle tugendhaft sind. Niemand kann glücklich sein, wenn nicht alle glücklich sind.

    Herbert Spencer

  6. Nie und nirgendwo gab es Ordnung und Freiheit, und niemals hörte die Welt auf, nach beiden zu verlangen

    Alfred de Vigny

  7. Man soll frei sein, aber man soll gerecht und maßvoll sein.

    Alexandre Vinet

  8. Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  9. Nie war ich überzeugter als heute, dass nur die Freiheit und die Religion in einer gemeinsamen Bemühung die Menschen aus dem Sumpf herausziehen können, in den die Demokratie sie stößt, sobald eine die …

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  10. Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

    Alphonse Karr

  11. Eine dünne Freiheit ist immer noch besser als fettes Sklaventum

    Thomas Fuller

  12. Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  13. Selbstständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  14. Aller Zwang hemmt und drückt die Natur, und sie kann ihre Schönheit nicht in vollem Reize zeigen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. Es ist nicht jeder Mensch geboren, frei zu sein, denn es gibt Personen, die vortrefflich sind, wenn sie dienen und gehorchen müssen und unbrauchbar, wie sie in freier Selbstbestimmung handeln sollen …

    Fanny Lewald

  16. Eine gute Partnerschaft ist der Ort, wo wir beides finden: so viel Geborgenheit, wie wir suchen, und so viel Freiheit, wie wir brauchen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  17. Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  18. Die wenigsten Menschen genießen ein Leben, das nur aus Genuss besteht.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  19. Lasse dich leben wie du bist, ohne Kunststücke mit dir zu probieren, ohne dich zwingen zu wollen, Dinge zu lieben, die du nicht lieben kannst.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  20. Wenn die Gesellschaft nicht die freie Entwicklung der Frau akzeptiert dann muss die Gesellschaft umgestaltet werden

    Elizabeth Blackwell

  21. Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  22. Freiheit der individuellen Überzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.

    Malwida von Meysenbug

  23. Die wirkliche Freiheit besteht in der Vereinigung mit der Notwendigkeit. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Notwendigkeit zu wählen

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  24. Es ist gut, sich aus den Verhältnissen herauszulösen, die einem die Luft nehmen

    Paula Modersohn-Becker

  25. Ich würde, wenn ich ganz mein eigener Herr wäre und ausserdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könnte, weit lieber gar nicht heiraten und auf andre Art der Welt zu nutzen suchen.

    Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis

  26. Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.

    Miguel de Cervantes Saavedra

  27. Nur einmal im Leben weidet unsere Seele auf der lieblichen Himmelswiese ihrer Träume – in der Kindheit. Leitet sie darum leise in dieser einzigen Zeit, daß sie nicht dann schon das harte Geschirr fühl …

    August Pauly

  28. Weder Herkunft noch Geschlecht setzen dem Genie Grenzen.

    Charlotte Bronté

  29. Freie Selbstbestimmung ist das königliche Vorrecht des Geistes.

    Friedrich Paulsen

  30. Alle Ordnung ist für den einzelnen Freiheitsbeschränkung.

    Friedrich Paulsen

  31. Wer äußere Dinge als letzte Ziele erstrebt, kann nicht zur inneren Freiheit durchdringen.

    Friedrich Paulsen

  32. Zum eigentlichen glücklichen Leben gehört: moralischer Leichtsinn.

    Heinrich Martin

  33. Freiheit wünschen nur wenige edle Menschen, Willkür der große Haufen.

    Karoline Freiin von Wolzogen

  34. Um die Helden des Geistes ist Freiheit. Sie gehorchen den Gesetzen der Ewigkeit.

    Friedrich Lienhard

  35. Niemand ist vollkommen frei, da man auch ein Sklave seiner Unabhängigkeit ist.

    Alfred Capus

  36. Freiheit ist kein Mittel zu einem höheren politischen Ziel. Sie selbst ist das höchste politische Ziel.

    John E. Edward, 1st Baron Acton of Aldenham Dalberg

  37. Der sicherste Test zur Beurteilung, ob ein Land wirklich frei ist, ist die Summe der Freiheiten, die Minderheiten gewährt werden.

    John E. Edward, 1st Baron Acton of Aldenham Dalberg

  38. Was wir an Schönheit und Kühnheit durchs Leben verlieren, gewinnen wir an Weisheit und Freiheit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  39. Eigentlich jung kann man nur im Alter sein

    Eugen Diederichs

  40. Je freier die Institution des Volkes, desto strenger muss die Erziehung sein. Das ist einer meiner fundamentalsten Erziehungsgrundsätze.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg