gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Leid

339 Sprüche — Seite 8

Wo Sehnsucht auf Grenzen, Verlust oder Ungerechtigkeit trifft, entsteht Leid in seinen vielen Gestalten. Es kann körperlich, seelisch oder still verborgen sein und gehört doch zu den Erfahrungen, die das Leben am tiefsten prägen. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber unentbehrlich für jedes ernste Nachdenken über den Menschen.

Seine Wahrheit liegt darin, dass Leid nicht nur belastet, sondern Mitgefühl, Reife und Fragen nach Sinn hervorbringen kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben Schmerz und Ohnmacht eine Sprache, ohne deren Schwere zu beschönigen.

  1. Mein blöder Damon seufzt nur immer, Spricht immer nur von seiner Qual, Will immer wagen, waget nimmer; Er wage doch einmal!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  2. Es ist leichter, gemeinsam in Notzeiten zu leben, als bei gutem Leben zusammenzuhalten

  3. Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.

    Alfred Lord Tennyson

  4. Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei du einer dieser seltnen Freunde!

    Adolph Freiherr von Knigge

  5. Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.

    Martin Luther King

  6. Wer bescheiden ist, muß dulden, Und wer frech ist, der muß leiden; Also wirst du gleich verschulden, Ob du frech seist, ob bescheiden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Wunderlichstes Buch der Bücher ist das Buch der Liebe! Aufmerksam hab' ichs gelesen: wenig Blätter Freuden, ganze Hefte Leiden!

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Der Mensch ist nicht das, was er geleistet und erlistet hat, sondern das, was er erlitten hat

    Albert Schweitzer

  9. Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.

    Lukian

  10. Lieb und wieder Leid ist verlorene Arbeit.

  11. Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.

    Eckhart von Hochheim

  12. Vom Leid werden wir nur dadurch geheilt, dass wir es in seiner ganzen Tiefe erfahren

    Marcel Proust

  13. Im Krieg verbinden sich die letzten Raffinessen der Wissenschaft mit den Grausamkeiten der Steinzeit

    Winston Churchill

  14. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.

    Karl Theodor Jaspers

  16. Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

    Adolph Kolping

  17. Wir sind alle stark genug um zu ertragen was anderen zustößt

    François de la Rochefoucauld

  18. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit

  19. Alle kleinen und großen Siege im Leben kosten Mühe und Leiden, aber nicht alle Mühen und Leiden führen zum Sieg.

    Rainer Haak

  20. Wir lächeln über das Kind, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat, und klagen doch mit einer völlig ähnlichen Philosophie im Alter das Schicksal gegen Leiden an, woran wir selbst Schul …

    Georg Christoph Lichtenberg