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Sprüche über Verlust

451 Sprüche — Seite 8

Nichts macht die Endlichkeit des Lebens so spürbar wie der Verlust. Ob ein Mensch, eine Gewissheit, eine Heimat oder eine Hoffnung schwindet, immer bleibt eine Lücke zurück, die nicht einfach mit Worten geschlossen werden kann. Darum gehört dieses Thema zu den schwersten und zugleich wahrhaftigsten Erfahrungen des Menschseins.

Seine Tiefe liegt darin, dass Verlust nicht nur nimmt, sondern auch den Blick auf das Kostbare schärft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Leere und Erinnerung und geben jenem Schmerz Ausdruck, der noch lange nach dem Ereignis weiterwirkt.

  1. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.

    Oswald Spengler

  2. Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird

    Mark Twain

  3. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

    Friedrich Nietzsche

  4. Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.

    Heinrich Leuthold

  5. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.

    Wilhelm von Humboldt

  6. Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Haß aufkommt droht Untergang.

    Mahatma Gandhi

  7. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  8. Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht auch gegeben hat.

    Sophokles

  9. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  10. Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

    Friedrich Nietzsche

  11. Du kannst über deine Träume nicht diskutieren, du kannst sie leben oder sie verlieren

  12. Gesundheit verliert man am leichtesten, wenn man darauf trinkt.

  13. Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen versucht, wird sie die Zukunft verlieren.

    Winston Churchill

  14. Männer fürchten, dass ihnen die Feder, Frauen, dass ihnen die Moral entgleitet

  15. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  16. Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.

    George Bernard Shaw

  17. Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

    Johannes Calvin

  18. Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.

  19. Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich jeden Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt.

    Antoine de Saint-Exupéry

  20. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel