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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 12

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause

  2. Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser

  3. Ich liebe neue Aufgaben, denn sie spornen mich an.

    Louis Pasteur

  4. Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter als ein überlegener ohne denselben.

    Baltasar Gracián y Morales

  5. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    Thomas von Aquin

  6. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  7. Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte

  8. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor

  9. Müßiggang ist aller Laster Anfang

  10. Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

    Laotse

  11. Im Fleiß kann dich die Biene meistern, in der Geschicklichkeit ein Wurm dein Meister sein, dein Wissen teilest du mit vorgezogenen Geistern, die Kunst, o Mensch, hast du allein.

    Friedrich von Schiller

  12. Mancher will fliegen, ehe er Federn hat

  13. Schwielen sind mehr wert als duftendes Öl an den Händen.

  14. Wenn der Kopf raucht, riechen die Gedanken verbrannt.

  15. Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.

    Johann Peter Hebel

  16. Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.

    Wilhelm Busch

  17. Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.

  18. Wer sich selbst anspornt, kommt weiter als der, welcher das beste Ross anspornt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  19. Energie ist ewige Freude

    William Blake

  20. Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat schon viel Großes hervorgebracht.

    Georg Christoph Lichtenberg