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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 8

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Ende gut, alles gut

  2. Mit Ausdauer kam auch die Schnecke noch in die Arche.

  3. Nimm zwei Pfund Geduld, ein Pfund Zufriedenheit, eine kleine Prise Weltabgeschiedenheit, zwei Löffel Mühe, Fleiß und ein Lot Ruh, dann nach Geschmack noch etwas Scherz dazu, viel guten Willen, rei …

  4. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

    Bertolt Brecht

  5. Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    Rosa Luxemburg

  7. Seines Fleisses darf sich jeder rühmen.

  8. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich anderen Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.

    Thomas Alva Edison

  9. Mehr als Erfolg ist Streben, und Echtheit mehr als Glanz.

    Ernst von Wildenbruch

  10. Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderungen.

    Herbert George Wells

  11. Selten wirkt man Gutes ohne Anstrengung.

    Vinzenz von Paul

  12. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    Albrecht Dürer

  13. Auf der Ausbildung tüchtiger Mechaniker und Techniker beruht die Zukunft unserer Industrie und jeder Fortschritt auf technischem Gebiet.

    Robert Bosch

  14. Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen läßt.

    Johann Gottlieb Nathusius

  15. Man sagt wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten. Ich aber sage: Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.

    Otto von Bismarck

  16. Der Flinke macht nicht immer das Rennen, und in der Schlacht winkt nicht immer dem Starken der Sieg.

    Thomas Hardy

  17. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    Hesiod

  18. Wer keine Ausdauer hat bei Kleinigkeiten, dem misslingt der große Plan.

  19. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

    Hesiod

  20. Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter ist ein anständiger Mensch, der als solcher bestimmte Ziele vor Augen hat und diese mit Festigkeit verfolgt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel