498 Sprüche — Seite 12
Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.
Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.
Sich das Rauchen abgewöhnen? Eine leichte Sache! Ich habe es schon hundertmal geschafft
— Mark Twain
Die Liebe kennt keine Angst. Wahre Liebe vertreibt die Angst.
Die Freuden des Himmels mögen durch zwei Dinge gesteigert werden: dass Gott dich beim Namen ruft und dass dein Schutzengel ein Loblied auf dich anstimmt.
Wenn auch die Freude eilig ist, so geht doch vor ihr eine lange Hoffnung her, und ihr folgt eine längere Erinnerung nach.
— Jean Paul
Jeder Mensch darf sein eigener Komponist sein. Alles, was zu deinem Leben gehört, kannst du so arrangieren, dass es eine äusserst fesselnde Komposition wird
Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.
— Khalil Gibran
Die Liebe verträgt alles, sie glaubt alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
Der Prediger soll Zähne im Maul haben, beißen und salzen und jedermann die Wahrheit sagen.
— Martin Luther
Die Lotusblume entspringt aus dem Schlamm
Die Entfernung ist unwichtig. Nur der erste Schritt ist schwierig.
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen.
— Khalil Gibran
Mancher ist so klug, dass er andere belehren kann, aber nicht klug genug, um sich selber zu helfen
Es kommt nicht alles so schlimm wie erwartet und nie ganz so gut wie erhofft.
Hast Du eine Herzenswunde, so berühre sie so wenig wie ein krankes Auge. Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld.
— Pythagoras
Jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu unterliegen.
— Wilhelm von Humboldt
Lass den Kopf nicht hängen, habe frohen Mut, einst wird's wieder heller, einst wird's wieder gut.
Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter
— Friedrich Nietzsche
Wo immer das Glück sich aufhält - hoffe, ebenfalls dort zu sein. Wo immer jemand freundlich lächelt, hoffe, dass sein Lächeln Dir gilt. Wo immer die Sonne aus den Wolken hervorbricht, hoffe, das …
Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
— Friedrich Nietzsche