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Sprüche über Hoffnung

699 Sprüche — Seite 29

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Schlechte Jahre sind Lernjahre.

  2. Der Weg zum Glück steht allen offen, die jung und froh sind und die hoffen.

  3. Die Eule gewinnt Adlersfedern.

  4. Ich hab dich so gern; und ziehst du in die Fern, so mögen wir uns trotzdem leiden, auch wenn auf immer getrennt wir bleiben.

  5. Die Hoffnung ist eine Anleihe auf das Glück.

    Joseph Joubert

  6. Gott läßt uns wohl sinken, aber nicht ertrinken.

  7. Es ist kein Hühnchen noch so klein, übers Jahr will's eine Henne sein.

  8. Stirb nicht, lieber Hengst, es kommt die Zeit, wo Gras wächst.

  9. Eine Schwalbe macht keinen Sommer.

  10. Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus.

  11. Woran man einmal herzhaft glaubt, dem macht man sich auch so oder anders dienstbar

    Adolph Kolping

  12. Die wahre Frömmigkeit ist demütig und bescheiden.

    Adolph Kolping

  13. Den Gleichmut wahr dir mitten im Ungemach; wahr ihn desgleichen, lächelt dir hold das Glück.

    Horaz

  14. Doch siehe, viele rufen: Christus, Christus, die einst ihm ferner stehn beim Weltgericht, als viele, die da nimmer kannten Christus

    Dante Alighieri

  15. Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.

    Samuel Butler

  16. Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust, ganz leise, ganz vornehmlich, zeigt uns an, was zu ergreifen ist und was zu fliehn.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben - ihn glauben heißt, ihn lästern

    Ludwig Anzengruber

  18. Wie gern wollt' ich dem Teufel meine Seele verschreiben, wenn ich dafür Gesundheit hätte.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  19. Die Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren Hoffnungen keine Grenzen zu setzen wissen. Sie bauen auf sie, ohne sich nach den eigenen Kräften zu richten, und rennen so ins Verderben.

    Nicolaus Machiavelli

  20. Vor Gottes Angesicht taugt grobe Hoffahrt nicht.

    Abraham a Sancta Clara