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Sprüche über Hoffnung

699 Sprüche — Seite 16

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

  2. Wo nichts mehr helfen kann, da ruft man Pfaffen! Und das ganz folgerecht. Denn niemand hilft so wenig als ein Pfaffe.

    Christian Dietrich Grabbe

  3. Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; ein Mensch, der Gott verlässt, verlässt sein eignes Heil.

    Christian Fürchtegott Gellert

  4. Ein vollständiger Atheist steht auf der vorletzten Stufe zum vollständigsten Glauben

    Fjodor M. Dostojewski

  5. Morgenstund' hat Gold im Mund

  6. Das wachsende Gefühl für Moral bei Frauen macht Ehen zu einer so hoffnungslosen, einseitigen Einrichtung.

    Oscar Wilde

  7. Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.

    Khalil Gibran

  8. Unser Wunsch ist wohl bedacht: Für das sei immer frei und offen, was das Leben sinnvoll macht: zu lieben, zu glauben und zu hoffen! Drei Engel mögen dich begleiten für deine ganze Lebenszeit. Die En …

  9. Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!

    Katharina von Siena

  10. Dem Dummen ist auf dieser Welt der Dümmere zum Trost gesellt. Drum nie das Selbstvertraun verloren! Der Dümmste ist noch nicht geboren.

    Oscar Blumenthal

  11. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    John Steinbeck

  12. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

    Matthias Claudius

  13. Möge der Regen an den Fensterscheiben dich nicht von deinen guten Vorsätzen abhalten.

  14. Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.

    Martin Luther King

  15. Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.

    Wilhelm Busch

  16. Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  17. Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.

    Walter Rathenau

  18. Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

    Christian Friedrich Hebbel

  19. Wenn du etwas lieb hast, lass es frei. Kommt es zurück, ist es dein. Kommt es nicht zurück, hast du es nie besessen!

  20. Heute ballt man nur die Hände, man faltet sie nicht mehr.

    Hermann Ferdinand Freiligrath