Sprüche über Natur
1369 Sprüche — Seite 2
In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.
Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.
— Albert Schweitzer
Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst.
— Seneca
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, das letzte Tier getötet ist, erst dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!
Wie der Wind die Wolken treibt über Städte, Felder und Wälder, so treibt mich die Sehnsucht durch Wälder, Felder und Städte zu dir.
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen
— Albert Schweitzer
Säen am 1. April, verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel.
Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot
— Dalai Lama
Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All, ein Nichts vor dem Unendlichen, im All gegenüber dem Nichts.
— Blaise Pascal
Die Natur hat uns Menschen für das Zusammenleben geschaffen.
— Michel de Montaigne
Ein gutes Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche mit sich trägt.
Der Fluß krümmt sich, doch sein Ziel vergißt er nie.
Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.
— Christian Morgenstern
Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte - im April -, um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.
— Khalil Gibran
Du kannst sehen, wo der Regenbogen die Erde berührt, aber bis Du dort eintriffst, ist er weitergezogen. Wer könnte den Regenbogen besitzen?
So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen Die Welt ist ein Wunder. Die W …
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
— Novalis
Nicht der Hammerhieb, sondern der Tanz des Wassers rundet den Kiesel zu Schönheit.
— Rabindranath Tagore
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.
— Dante Alighieri
Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.
— John Ruskin