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Sprüche über Natur

770 Sprüche — Seite 2

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, das letzte Tier getötet ist, erst dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!

  2. Wie der Wind die Wolken treibt über Städte, Felder und Wälder, so treibt mich die Sehnsucht durch Wälder, Felder und Städte zu dir.

  3. Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen

    Albert Schweitzer

  4. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot

    Dalai Lama

  6. Die Natur hat uns Menschen für das Zusammenleben geschaffen.

    Michel de Montaigne

  7. Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Idiot nur den Finger

  8. Ein gutes Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche mit sich trägt.

  9. Der Fluß krümmt sich, doch sein Ziel vergißt er nie.

  10. Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.

    Christian Morgenstern

  11. Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.

    Novalis

  12. Nicht der Hammerhieb, sondern der Tanz des Wassers rundet den Kiesel zu Schönheit.

    Rabindranath Tagore

  13. Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

    Dante Alighieri

  14. Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.

    John Ruskin

  15. Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)

  16. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.

  17. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  18. Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.

    Johann Peter Hebel

  19. Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif

  20. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.