Sprüche über Ruhe
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In einer lauten und beschleunigten Welt wirkt Ruhe fast wie ein verlorenes Gut. Sie ist weit mehr als Schweigen oder Stillstand, denn in ihr sammeln sich Klarheit, Selbstbeherrschung und die Möglichkeit, wieder bei sich selbst anzukommen. Deshalb gehört dieses Thema zu den stillen Voraussetzungen eines geordneten Lebens.
Echte Ruhe erzwingt sich nicht, sondern entsteht, wenn die Ansprüche einen Moment pausieren und der Blick nach innen Raum gewinnt. Wer sie kennt, weiß, dass in ihr nicht Leere wartet, sondern jene Klarheit, die das Wesentliche vom Flüchtigen trennt – still, aber scharf.
Es gab keine Sterne, keine Erde, keine Zeit, keine Hindernisse, keine Veränderung, nichts Gutes oder Schlechtes, nur Stille ....
— Lord Byron
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
— Wilhelm Busch
Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dei …
Gesegnet sei die Stille! Denn in ihr wirst du mich reden hören
— Khalil Gibran
Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.
— Jonathan Swift
Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.
Wenn der Hund hofiert, kann er nicht bellen.
Man ruht nicht still im Glücke, solang man rastlos wallt; die Welt ist eine Brücke und nicht ein Aufenthalt.
— Hieronymus Lorm
Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.
— Gottfried Keller
Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.
— Lorenzo da Ponte
Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.
— Carl Spitteler
Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit
— Novalis
Ob wir wachen oder schlafen, nie sollten wir uns durch etwas anderes lenken lassen, als durch die Klarheit unserer Vernunft.
— René Descartes
Ruhig in der Freude und ruhig im Schmerz und im Kummer ist der wahrhafte Mensch
— Johannes Brahms
Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich
— Georg Christoph Lichtenberg
Besonnenheit ist die Vernunft der Politik.
— Leon Gambetta
Musik ist die Ruhe zwischen den Anmerkungen.
— Claude Debussy
Erst in der Ruhe kommt der Mensch zu sich, wird sich seiner selbst bewusst und zum Meister seines Schicksals.
— Nikolaus B. Enkelmann
Die beste Frau ist die, von der man am wenigsten spricht.
— Thukydides