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Sprüche über Ruhe

440 Sprüche — Seite 17

In einer lauten und beschleunigten Welt wirkt Ruhe fast wie ein verlorenes Gut. Sie ist weit mehr als Schweigen oder Stillstand, denn in ihr sammeln sich Klarheit, Selbstbeherrschung und die Möglichkeit, wieder bei sich selbst anzukommen. Deshalb gehört dieses Thema zu den stillen Voraussetzungen eines geordneten Lebens.

Echte Ruhe erzwingt sich nicht, sondern entsteht, wenn die Ansprüche einen Moment pausieren und der Blick nach innen Raum gewinnt. Wer sie kennt, weiß, dass in ihr nicht Leere wartet, sondern jene Klarheit, die das Wesentliche vom Flüchtigen trennt – still, aber scharf.

  1. Der Moment der wirklichen Ruhe ist nicht der, wo du schläfst, sondern der, wo dein Gewissen schläft.

    Polybios Dimitrakopoulos

  2. Entspanne Dich. Lass Dich gehen. Ausser einigen wenigen Ausnahmen ist nichts so wichtig, wie es zuerst scheint.

  3. In jedem Fall an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort!

  4. Niemand kann sich in seinem eigenen Schatten ausruhen.

  5. Die beste Frau ist die, die am wenigsten spricht.

    Perikles

  6. Stille haben wir von Natur aus im Herzen. Wir müssen nur unser Herz öffnen.

  7. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  8. Ein Bußgeld für jeden, der sich Gedanken über das Leben macht. Lasst doch das Leben endlich in Ruhe!

    Jules Renard

  9. Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    Sarah Bernhardt

  10. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  11. Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken

  12. Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu

  13. Erhebt euch von der Erde, ihr Schläfer aus der Ruh.

    Max von Schenkendorf

  14. Der vollkommene Weltmann wäre der, welcher nie in Unschlüssigkeit stockte und nie in Übereilung geriete.

    Arthur Schopenhauer

  15. Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.

    Novalis

  16. Schweigen ist der schönste Schmuck der Frauen.

    Solon

  17. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    Seneca

  18. Es ist manchmal ein gutes Mittel, die notwendige Einsamkeit zu sichern, damit man sich auf etwas konzentrieren kann, was man tiefer erforschen will.

    Vincent van Gogh

  19. Die Schmerzen, die Sorgen, sind Gefährtinnen der Nacht, die Unruhe ist ihre Tochter, trotz aller Stille.

    Paul Keller

  20. Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.

    Oscar Wilde