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Sprüche über Veränderung

512 Sprüche — Seite 12

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Um die Prostitution abzuschaffen, müsste man die Männer abschaffen.

    Maria Theresia von Österreich

  2. Nicht gierig, stolz, gewaltsam sei auf Erden, Aus Staub bist du, darfst nicht zu Feuer werden.

  3. Nicht der einzelne ändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert

    Friedrich Dürrenmatt

  4. Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

    Martin Luther

  5. Die Zeit heilt Schmerze und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert.

    Blaise Pascal

  6. Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen - und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Albert Einstein

  7. Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste. Wandeln sich zu Zeiten. War's nicht so im alten Jahr? Wird's im neuen enden? Son …

    Johann Peter Hebel

  8. Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.

    Charles Robert Darwin

  9. Ändern ist nicht, anders werden, sondern besser werden.

    Nikolaus B. Enkelmann

  10. Es gibt immer wieder ein Morgen.

    Arnold Böcklin

  11. Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen

    Karl Julius Weber

  12. Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheit der Mitmenschen.

    Mark Twain

  13. Zerstörung ist absolut keine Garantie für den Aufbau eines besseren Lebens

    Else Pannek

  14. Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    Mark Twain

  15. Der Hass ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.

    Christian Morgenstern

  17. Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen

    Thomas Carlyle

  18. Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.

    Walt Whitman

  19. Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

    Theodor Fontane

  20. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi