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Sprüche über Veränderung

529 Sprüche — Seite 6

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter. Sie heißen Wut und Mut. Wut darüber, dass die Dinge so sind, wie wir sie sehen. Mut, um sie so umzugestalten, wie sie sein sollten.

    Augustinus

  2. Umändern kann sich niemand, bessern jeder.

    Ernst von Feuchtersleben

  3. Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er einen jeden für einen Schurken hält

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Das Leben ist wie ein Theaterstück. Zuerst spielt man die Hauptrolle, dann eine Nebenrolle, dann souffliert man den anderen, und schließlich sieht man zu, wie der Vorhang fällt.

    Winston Churchill

  5. Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten, wenn Du nur verteidigen willst, was Du bist, was Du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, Dich zu ände …

    Karl Ferdinand Gutzkow

  6. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  7. Wenn du stirbst, wird sich dein Körper in Tausende von Sternen verwandeln, die dann am Himmel leuchten und jeder; der in den Himmel schaut, wird sich in die Nacht verlieben

  8. Es ist nie zu spät das zu werden, was man hätte sein können.

    George Eliot

  9. Die Allerklügsten und die Allerdümmsten ändern sich nie.

    Konfuzius

  10. Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen, sie will nicht das Endgültig-Gute, das Endgültig-Schöne. Sie will immer nur etwas Neues

    Peter Altenberg

  12. Was uns aber eigentlich zu Bewußtsein kommen sollte und schon lange vorher hätte kommen sollen, ist das, dass wir als Übermenschen Unmenschen geworden sind.

    Albert Schweitzer

  13. Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.

    Wilhelm Busch

  14. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  15. Sieh auf die Natur: Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie.

    Mahatma Gandhi

  16. Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.

  17. Kinder sind Engel, deren Flügel schwinden, während ihre Füße wachsen

  18. Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  19. Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dssß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird

    Ernest Miller Hemingway

  20. Die Menschen beginnen mit der Liebe, enden mit dem Ehrgeiz und befinden sich in einer ruhigeren Verfassung des Gemüts oft erst, wenn sie sterben.

    Jean de la Bruyère