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Sprüche über Veränderung

512 Sprüche — Seite 3

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Möchtest du dich selbst ändern, unterschätze die Kraft deines eigenen Willens nicht.

  2. Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält sich und läßt sich von demselben nicht mit fortreißen.

    Johann Gottfried Seume

  3. Eine von Pfeilen verursachte Wunde vernarbt; ein von der Axt niedergehauener Wald schießt wieder empor; ein böses Wort, das die Zunge ausspricht, ist abscheulich; eine durch verletzende Worte gesc …

  4. Viel ist schon gewonnen, wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.

    Bertolt Brecht

  5. In der Jugend meinen wir, das Geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wir, dass es das Höchste ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Hab' Geduld, alle Dinge sind schwierig, bevor sie leicht werden.

  7. Irrtümer müssen nicht automatisch zu Katastrophen werden, man muss sie nur rechtzeitig erkennen.

  8. Ein Diplomat ist ein Mann, der die Paukenschläge der Politiker in Harfenklänge verwandeln soll

    Eugene O'Neill

  9. Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen

    Dalai Lama

  10. Ein neuer Tag ist eine tolle Gelegenheit, alte Pfade zu verlassen und neue Abenteuer zu beginnen.

  11. Persönlichkeiten, nicht Prinzipien bringen die Zeit in Bewegung.

    Oscar Wilde

  12. Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch

  13. Dein Geist gleicht einer Mauer, an der wechselnde Wolken vorüberziehen.

    Hildegard von Bingen

  14. Jedes brave eheliche Verhältnis endet mit Freundschaft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.

    Charles Baudelaire

  16. Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit Göttergedenken nicht geändert

  17. Gewohnheiten sind erst Spinnweben, dann Drähte

  18. Das Leben wäre unendlich glücklicher, könnte man mit achtzig zur Welt kommen und sich dann langsam achtzehn nähern.

    Mark Twain

  19. Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subventionen unter anderen Begriffen und mit anderen Argumenten neu auf die Tagesordnun …

    Christa Schyboll

  20. Nach drei Jahren ist auch das Unbrauchbare zu gebrauchen