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Sprüche über die Natur

363 Sprüche — Seite 14

  1. Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.

    — Giordano Bruno

  2. Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.

    — Jean Paul

  3. Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.

    — Matthias Claudius

  4. Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.

    — Karl Maria von Weber

  5. Erfahren sollst du, dass das, was ihr Unkraut nennt, wenigstens auch die Tugend desselben hat: nämlich nicht zu verderben und auszugehen.

    — Wilhelm Raabe

  6. Das Bergsteigen findet in einer Welt statt, wo jeder die Verantwortung für sich selber zu tragen hat.

    — Reinhold Messner

  7. Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele

    — Reinhold Messner

  8. Die Natur besiegen zu können, ist ein intellektueller Trugschluss. Besiegen setzt bekämpfen und vernichten voraus.

    — Else Pannek

  9. Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.

    — Else Pannek

  10. Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.

    — Else Pannek

  11. Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.

    — Augustinus

  12. Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

    — Friedrich Gottlieb Klopstock

  13. Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.

    — Giacomo Leopardi

  14. Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

    — Hans Christian Andersen

  15. Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

    — Sully Prudhomme

  16. Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.

    — Iwan Turgenjew

  17. Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.

    — Philippus Theophrastus Paracelsus

  18. Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.

    — Diogenes von Apollonia

  19. Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.

    — Friedrich von Bodenstedt

  20. Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft

    — Demosthenes