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Sprüche über die Natur

363 Sprüche — Seite 9

  1. Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.

    — Ralph Waldo Emerson

  2. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    — John Ruskin

  3. Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen

    — Johann Wolfgang von Goethe

  4. Gräser lassen sich früh mähen, Bäume liefern spät ihr Holz.

    — August Pauly

  5. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    — Rudyard Kipling

  6. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    — Gottfried August Bürger

  7. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

    — Karl Ferdinand Gutzkow

  8. Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,

    — Bernhard von Clairvaux

  9. Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.

    — Franz Kafka

  10. Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.

    — Friedrich von Logau

  11. Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.

    — Rainer Maria Rilke

  12. Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung

    — Germaine Madame de Stael

  13. Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand

    — Charles Robert Darwin

  14. Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten

    — Bertolt Brecht

  15. Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.

    — Rainer Haak

  16. Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.

    — Ovid

  17. Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte

    — August von Kotzebue

  18. Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.

    — Henry David Thoreau

  19. Um eines kleinen Bissens Fleisches willen berauben wir eine Seele des Lichtes und der Spanne von Zeit, in die sie hineingeboren wurde, sich daran zu erfreuen.

    — Plutarch

  20. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt

    — Victor-Marie Hugo