Sprüche über die Natur
363 Sprüche — Seite 9
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.
— Fjodor M. Dostojewski
Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.
— Christian Friedrich Hebbel
Jeden Blumenkranz der Auen laß der Seele dazu dienen, neugekräftigt aufzuschauen
— Rainer Maria Rilke
Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Gräser lassen sich früh mähen, Bäume liefern spät ihr Holz.
— August Pauly
Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.
— Rudyard Kipling
Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen
— Johann Wolfgang von Goethe
Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.
— John Ruskin
Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,
— Bernhard von Clairvaux
Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.
— Franz Kafka
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
— Charles Robert Darwin
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten
— Bertolt Brecht
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.
— Rainer Haak
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.
— Rainer Maria Rilke