Sprüche über die Natur
363 Sprüche — Seite 6
Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien
— Christoph Martin Wieland
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.
— Sophie Alberti
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen.
— Khalil Gibran
Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
— Eduard Mörike
Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.
— Friedrich von Bodelschwingh
Wenn einer, der mit Mühe gestiegen ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vöglein wär, so irrt sich der.
— Wilhelm Busch
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.
— Anastasius Grün
Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.
— Bettina von Arnim
Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.
— Immanuel Kant
Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.
— Blaise Pascal
Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.
— John Burroughs
Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
— Ernest Miller Hemingway