Sprüche über die Natur
363 Sprüche — Seite 6
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen.
— Khalil Gibran
Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
— Eduard Mörike
Wenn einer, der mit Mühe gestiegen ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vöglein wär, so irrt sich der.
— Wilhelm Busch
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.
— Friedrich von Bodelschwingh
Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.
— Anastasius Grün
Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.
— Bettina von Arnim
Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.
— Immanuel Kant
Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
— Novalis
Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.
— John Burroughs
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
— Ernest Miller Hemingway
Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.
— Blaise Pascal
Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.
— Wilhelm Raabe
Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
— Johann Wolfgang von Goethe