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Sprüche über die Natur

363 Sprüche — Seite 8

  1. Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.

    — Arthur Schnitzler

  2. Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.

    — Leonardo da Vinci

  3. O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

    — George Bernard Shaw

  4. Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind

    — Friedrich von Schiller

  5. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  6. Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.

    — Friedrich von Bodenstedt

  7. Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.

    — Joseph Victor von Scheffel

  8. Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzeln.

    — Johann Gottfried Herder

  9. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  10. Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.

    — Vergil

  11. Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.

    — Ambrose Bierce

  12. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    — Seneca

  13. Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

    — Oscar Wilde

  14. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    — Immanuel Kant

  15. Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.

    — Fjodor M. Dostojewski

  16. Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    — Peter Altenberg

  17. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    — Publius Syrus

  18. Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.

    — Horaz

  19. Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

    — Christian Friedrich Hebbel

  20. Jeden Blumenkranz der Auen laß der Seele dazu dienen, neugekräftigt aufzuschauen

    — Rainer Maria Rilke