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Sprüche über die Natur

363 Sprüche — Seite 4

  1. Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.

    Selma Lagerlöf

  2. Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken - die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.

    Vincent van Gogh

  3. Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  4. Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.

    Georg Simmel

  5. Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.

    Arthur Schopenhauer

  6. Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.

    Wilhelm Schulz

  7. Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.

    Mark Twain

  8. Alle wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur.

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.

    Friedrich Rückert

  10. Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  11. Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.

    Friedrich von Schlegel

  12. Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste .

    Jean Paul

  13. Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst

    Carl Friedrich Paul Ernst

  14. Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

    Francis Bacon

  15. Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Die Naturforscher sind wie Menschen, welche die Welt durch Schlüssellöcher ansehen. Jeder steht vor seiner Tür und sieht sein eigenes Stückchen Welt, keiner das seines Nachbarn.

    August Pauly

  17. Es liegt eine wunderbare Heilkraft in der Natur. Oft gibt der Anblick eines schönen Abendhimmels, der Duft einer Blume, der bedrückten Seele Hoffnung und Lebensmut zurück.

    Sophie Alberti

  18. Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat

    Friedrich Wilhelm Weber

  19. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.

    Gustave Flaubert