gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Zitate über Erkenntnis Sprüche

327 Sprüche

Wenn man sich von den Bergen entfernt, so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Gestalt; so ist es auch mit den Freunden.

Hans Christian Andersen

4.2

Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, dass ihr der Geduldsfaden gerissen ist

Dalai Lama

4.2

Leben ist Tun und Leiden. Je wissender der Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid

Oswald Spengler

4.2

Jedes Mal, wenn ich den tiefen Sinn der Welt zu erfahren glaubte, war es seine Einfachheit, die mich packte.

Albert Camus

4.2

Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.

Albert Einstein

4.2

Wenn ich schweige, erfahre ich die Unzulänglichkeiten der anderen und verberge meine eigene.

Zenon von Kition

4.1

Vergiss nicht, unter Menschen lebend, was du in der Einsamkeit erkannt hast. Und erwäge in der Einsamkeit, was du im Verkehr mit den Menschen erkannt hast.

Leo Tolstoi

4.1

Es kann mich niemand daran hindern, über Nacht klüger zu werden.

Konrad Adenauer

4.1

Es ist leichter, zehn Bände über Philosophie zu schreiben, als einen Grundsatz in die Tat umzusetzen.

Leo Tolstoi

4.0

Der Mann ist leicht zu erforschen, die Frau verrät ihr Geheimnis nicht.

Immanuel Kant

4.0

Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.

Honoré de Balzac

4.0

Das Glück sieht klein aus, wenn man es in den Händen hält. Aber lass es ziehen und du siehst, wie groß und kostbar es ist.

Maxim Gorki

4.0

Jedem Erfinder gehört die Erfindung, jedem Finder gehört der Finderlohn. Nur der Entdecker einer Wahrheit geht leer aus. Sobald er sie entdeckt hat gehört sie allen oder keinem

Jean-Paul Sartre

4.0

Die Zeit verlängert sich für alle, die sie zu nutzen verstehen.

Leonardo da Vinci

4.0

Es gibt Zeitspannen - man könnte sie mit einer Anzahl Minuten beziffern, wo man mit seiner Erkenntnis viel mehr erlebt als in ganzen Jahren.

Fjodor M. Dostojewski

4.0

Lebe jeden Tag, als wäre es dein Letzter, denn irgendwann wird einer dein Letzter sein.

Publius Syrus

4.0

Milde erreicht mehr als Heftigkeit.

Jean de La Fontaine

4.0

Erst merkt man es selbst. Dann merken es auch die anderen. Und dann merken es nur noch die anderen.

Gustav Walter Heinemann

4.0

Heiraten in der Jugend heißt, sich im Sommer einen Ofen mieten; erst im Winter weiß man, ob er heizt oder raucht.

Jean Paul

4.0

Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden.

Otto Weiss

4.0

Wer Gefühle zeigen kann, erlebt und begreift sie, versteht und wird verstanden.

Else Pannek

4.0

In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung.

Carl Friedrich Gauß

4.0

Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben. Ein größeres Glück ist es noch, bei dem, den wir lieben immer neue Tiefen zu entdecken.

Fjodor M. Dostojewski

4.0

Es gibt kein anderes Mittel, sich vor Schmeichelei zu hüten, als dass die Menschen einsehen, dass sie dich nicht beleidigen, wenn sie dir die Wahrheit sagen.

Nicolaus Machiavelli

4.0

Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit

Laotse

4.0

Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie.

Stanislaw Brzozowski

4.0

Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.

Otto von Bismarck

4.0

In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.

Alexander Pope

4.0

Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.

Thomas von Aquin

4.0

Seine Seele zeigt der Mensch nur in seinem Tun

Reinhold Messner

4.0

Gewohnheit ist oft ein Mangel an Überlegung und Erkenntnis.

Else Pannek

4.0

Träume offenbaren unsere innere Wahrheit

Else Pannek

4.0

Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt.

Honoré de Balzac

4.0

Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

Jakob Bosshart

4.0

Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

Arthur Schopenhauer

4.0

Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

Dalai Lama

4.0

Unwissen ist die einzige Tragödie des Daseins. Es gibt keine andere. Wenn jeder wüsste, was er zu wissen hätte, wäre die Welt erlöst!

Peter Altenberg

4.0

Eine vollkommene Harmonie verrät die Kälte der Empfindungen.

Honoré de Balzac

4.0

Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?

Katherine Mansfield

4.0

Man muss eine große Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten

Vinzenz von Paul

4.0

Ohne Wahrheit kann es keine Erkenntnis geben.

Mahatma Gandhi

3.9

Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.

Bertha Freifrau von Suttner

3.9

Der Schmerz macht, dass wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, dass wir das Gute erkennen

Heinrich von Kleist

3.9

Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.

Baruch de Spinoza

3.9

Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

William Somerset Maugham

3.9

Was uns aber eigentlich zu Bewußtsein kommen sollte und schon lange vorher hätte kommen sollen, ist das, dass wir als Übermenschen Unmenschen geworden sind.

Albert Schweitzer

3.9

In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott offenbart werden.

Hildegard von Bingen

3.9

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.

John Locke

3.9

Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

Woodrow Wilson

3.9

Man braucht Verstand, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

Martin Kessel

3.9

Der Erfolg ist offenbar, die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten ewig nach dem Erfolge richten.

Friedrich Rückert

3.9

Nichts sollte unsere Selbstzufriedenheit so sehr vermindern wie die Erkenntnis, dass wir heute verwerfen, was wir morgen billigen.

François de la Rochefoucauld

3.9

Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.

Richard Fedor Leopold Dehmel

3.9

Die Kunst des Bergsteigens ist es, die Grenzen zwischen Feigheit und Wahnsinn zu erkennen. Mit anderen Worten - den grösstmöglichen Schwierigkeiten mit grösstmöglicher Vorsicht zu begegnen.

Reinhold Messner

3.9

Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

Thomas von Aquin

3.9

Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

Else Pannek

3.9

Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.

Else Pannek

3.9

Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken

Henry Thomas Buckle

3.9

Eine Autobiographie zeigt üblicherweise nichts Schlechtes vom Schreibenden, nur sein schlechtes Gedächtnis.

Franklin P. Jones

3.9

Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.

Maxim Gorki

3.9

Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein 10-minütiges Gespräch mit einem x-beliebigen Wähler

Winston Churchill

3.9

Eine Not kann dir mehr nützen als tausend Freuden.

Johannes Bonaventura

3.9

Wir müssen nicht immer nur versuchen herauszufinden, was uns trennt, sondern was wir gemeinsam haben.

John Ruskin

3.9

Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht

William Blake

3.9

Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.

Dalai Lama

3.9

Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.

Michel de Montaigne

3.9

Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.

Stanislaw Brzozowski

3.9

Liberal ist, wer die Zeichen der Zeit erkennt und danach handelt

Gustav Stresemann

3.9

Vier Hände vermögen mehr als zwei; aber auch vier Augen sehen mehr als zwei.

Ludwig Andreas Feuerbach

3.9

Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.

Thomas Alva Edison

3.9

Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden zahllose Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks.

Gustave Flaubert

3.9

Tritt jemand endlich mal aus seinem eigenen Kopf heraus und steht wie plötzlich neben sich, ist das Verwundern über die eigene Person nicht selten ein Schock.

Christa Schyboll

3.9

Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen.

Alfred Adler

3.9

Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.

Ferdinand Ebner

3.9

An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren

Bernhard Freidank

3.9

Kommt ein Ochse in fremdes Land, er wird doch für ein Rind erkannt.

Bernhard Freidank

3.9

Unsere herzliche Liebe zueinander sollen wir auch zu erkennen geben

Vinzenz von Paul

3.9

Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte.

Wilhelm Dilthey

3.9

In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist.

Ernst Wiechert

3.9

Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

Don Bosco

3.8

Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

Eckhart von Hochheim

3.8

Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

Rainer Maria Rilke

3.8

Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.

Carl Friedrich Gauß

3.8

Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

Baltasar Gracián y Morales

3.8

Die Menschen gehen in die Ferne, um die Berggipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei

Augustinus

3.8

Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

Stefan Zweig

3.8

Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.

Christian Morgenstern

3.8

Halte Abstand - und du behälst die Übersicht.

Wilhelm Hasenclever

3.8

Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.

Albert Camus

3.8

Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

Peter Sirius

3.8

Betrachte den Traum wie das Gebet deiner dir selbst entflohenen Seele

Carl Ludwig Schleich

3.8

Krankheiten, besonders langwierige, sind Lehrjahre der Lebenskunst und der Gemütsbildung.

Novalis

3.8

Der Glaube lässt uns begreifen, dass es etwas Unbegreifliches gibt.

Anselm von Canterbury

3.8

Die Seele hat zwei Augen: das eine schaut auf die Zeit, das andere richtet sich in die Ewigkeit.

Angelus Silesius

3.8

Wenn alles gegen dich zu sein scheint, dann erinnere dich, dass ein Flugzeug nur gegen den Wind abhebt und nicht mit dem Wind.

Henry Ford

3.8

Muss denn nicht jeder bittere Erfahrungen in der Welt machen, um die Welt kennenzulernen?

Jakob Michael R. Lenz

3.8

Das Geheimnis des Glücks ist es, den Tatsachen ins Angesicht zu sehen, dass die Welt schrecklich ist, dann kann man beginnen, sich wieder glücklich zu fühlen.

Sokrates

3.8

Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

Friedrich Nietzsche

3.8

Ich höre jeden gern selbst über sich reden, weil ich dann immer Gutes höre.

William Penn Adair Rogers

3.8

Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.

Martin Luther

3.8

Nicht gegen sondern für etwas zu sein, verdeutlicht den Weg zur Lösung.

Else Pannek

3.7

Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken

Franz Kafka

3.7

Wissenswerter als das meiste Wissen wäre die Antwort eines Toten auf die Frage, ob es ihm leid tue, gelebt zu haben.

Chuang-tzu

3.7

Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört, nämlich bei jenem Wirklichen selbst, das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.

Thomas von Aquin

3.7

Zeige mir, wie du baust und ich sage dir, wer du bist

Christian Morgenstern

3.7

Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

Peter Altenberg

3.7

Erfolgreiche Firmen reparieren nicht nur Geräte sondern auch Ihre Kunden

Rainer Karius

3.7

Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

Christa Schyboll

3.7

Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

Else Pannek

3.7

Eine Erkenntnis geht manchmal über uns nieder wie ein Wolkenbruch über eine Landschaft - man erkennt sie nachher nicht wieder.

Emil Gött

3.7

Die soziale Abhängigkeit einer Rasse, einer Klasse oder eines Geschlechts erhält stets ihren Ausdruck in den Gesetzen und politischen Einrichtungen des betreffenden Landes.

August Bebel

3.7

Oftmals zieht der Zorn der Sterblichen, schlimmer als Wahnsinn, was das innerste Herz lange verborgen, ans Licht.

Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

3.7

Es gibt einen Gedanken, der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung verändern würde: Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.

Christian Morgenstern

3.7

Wenn wir über den Schatten streiten, übersehen wir das Wesentliche

Aesop

3.7

Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

Otto Weiss

3.7

Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt

Thomas von Aquin

3.7

Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.

Johann Christian Günther

3.7

Viele Leute, die glauben, die Scheidung sei ein Allheilmittel für jede Krankheit, müssen feststellen, dass das Mittel schlimmer ist als die Krankheit.

Dorothea Lynde Dix

3.7

Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, dass sie rechnet.

Gottfried Wilhelm Leibniz

3.7

Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann.

Henry Ford

3.7

Ein Ruhestörer ist jemand, der die Bettdecke von der schlummernden Wahrheit wegzieht.

Ludwig Börne

3.7

Man sagt nichts Wesentlich über den Dom aus, wenn man nur von den Steinen spricht.

Antoine de Saint-Exupéry

3.6

Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.

Anselm von Canterbury

3.6

Der trefflichste Bücherrevisor ist die Krankheit, sie lehrt uns, die Bilanz richtig zu stellen.

Carl Ludwig Schleich

3.6

Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.

Donatien A. F. Marquis de Sade

3.6

Das Gerücht erreicht immer denjenigen als letzten, mit dem es sich beschäftigt.

Stefan Zweig

3.6

Die Frau ist solange unterdrückt worden, dass sie gar nicht auf die Idee gekommen ist, sie könnte genauso gut, wenn nicht besser bergsteigen als der Mann

Reinhold Messner

3.6

Frauen suchen die Schuld bei sich, — Männer wissen, dass andere sie haben.

Else Pannek

3.6

Zweimal muss man in seinem Leben einsam sein, in der Jugend, um vieles zu lernen und eine Denkart zu erwerben, die Stich hält durchs Leben, und noch einmal im Alter, um alles zu überdenken, was uns begegnete.

Johann Georg Zimmermann

3.6

Man kann laufen so weit man will, man sieht überall nur seinen eigenen Horizont.

Max von Eyth

3.6

Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, dass wir uns lieb haben

Rabindranath Tagore

3.6

Ich erkenne die Wahrheit nur dann, wenn sie in mir zum Leben erwacht.

Sören Kierkegaard

3.6

Man wird immer finden, dass diejenigen, die wirklich wissen, die bescheidensten Menschen sind.

Rudolf Steiner

3.6

Nicht zu lange rückwärts schauen! Die "großen Alten" sind Gipfel, zu denen man nicht aufsehn, sondern die man besteigen soll, um neue Fernsicht zu gewinnen.

Richard Fedor Leopold Dehmel

3.6

Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

Emanuel Wertheimer

3.6

Wir kennen uns eher aus in den Geheimkammern des Kaisers von China als in unserem eigenen Herzen.

Johann Heinrich Jung-Stilling

3.6

Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.

James Boswell

3.6

Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende. Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren, oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.

Leo Tolstoi

3.6

Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft

Henry Thomas Buckle

3.6

Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute. Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

Theresia von Avila

3.6

Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will.

Friedrich Ludwig Jahn

3.5

So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

André Gide

3.5

Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.

Else Pannek

3.5

Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet

Christian Matthias Theodor Mommsen

3.5

Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

Ludwig Börne

3.5

Wer Kenntnisse von seinen Reisen nach Hause bringen will, muss schon Kenntnisse mit sich führen, wenn er abreist.

James Boswell

3.5

Nichts von dem, was wir an Erfahrung, gewonnen haben, wird jemals verloren gehen.

William Ellery Channing

3.5

Wir sind so jung, wie wir uns fühlen, und so alt, wie uns andere sehen.

Henriette Wilhelmine Hanke

3.5

Argwöhne immer dem Lärm. Ein volles Fass lärmt niemals. Ein leeres ist ein ganzes Orchester.

Polybios Dimitrakopoulos

3.5

Ein Blick ins Glas gibt mehr Sehschärfe als das beste Scherenfernrohr

Joachim Ringelnatz

3.5

Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

Mutter Theresa

3.5

Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen

Christian Morgenstern

3.5

Je höher du wirst aufwärts gehen, dein Blick wird immer allgemeiner; stets einen größern Teil wirst du vom Ganzen sehen, doch alles Einzelne wird immer kleiner.

William Shakespeare

3.5

Es ist eine bekannte Tatsache, dass man mit gewissen Schlagworten der leichtgläubigen Menge nach Belieben Sand in die Augen streuen kann

Bertha Freifrau von Suttner

3.4

Mancher meint er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.

Albrecht Dürer

3.4

Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist

Thomas Carlyle

3.4

Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

Helene von Druskowitz

3.4

Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

Jean Paul

3.4

Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

Immanuel Kant

3.3

Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

Rudolf Virchow

3.3

Die Erkenntnis der eigenen Kraft macht bescheiden.

Paul Cezanne

Selbst die tiefste Erkenntnis ändert nichts am Wesen der Welt, so wenig wie Selbsterkenntnis am eigenen Wesen.

Ernst Hohenemser

Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.

Gerhart Johann Robert Hauptmann

Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.

Ludwig Uhland

Jedes Jahrhundert weiter wird neue Zauber der reinen Luft entdecken und wird sie wachsend verehren.

Carl Ludwig Schleich

Der Mann analysiert den Menschen, die Frau wittert ihn.

Carl Ludwig Schleich

Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben.

Thomas von Aquin

Man überzeugt am besten von seiner Macht, wenn man sie missbraucht

Daniel Spitzer

Auf dem Felde menschlicher Entdeckungen ist das Auffinden des Prinzips das Wesentliche, indem sich daraus alle weiteren Vervollkommnungen nur als natürliche Fortbildungen ergeben.

Rudolf Virchow

Wer den Menschen studieren und erkennen will, der unternimmt ein so schwieriger Werk wie einer, der Tinte anfassen möchte, ohne sich zu beschmutzen.

Ulrich Zwingli

Ein Feind, über den man im Bilde ist, ist weniger gefährlich.

John Steinbeck

Die Männer sind stets Rivalen, wenn es sich um eine Frau handelt, und sie unterschätzen für gewöhnlich die Anziehungskraft ihrer erfolgreichsten Gegner. Sie sehen bei anderen Männern nicht, was Frauen reizt

John Knittel

Das Gefühl der Gesundheit erwirbt man durch Krankheit.

Georg Christoph Lichtenberg

Kein Mensch kann einen anderen gerecht tadeln oder verdammen, denn kein Mensch kann einen anderen richtig kennen.

Thomas Browne

Das Alter ist eine Reisende der Nacht, die Erde verbirgt sich und der Himmel wird sichtbar

Francois René de Chateaubriand

Es gibt Geheimnisse in der Politik wie in der Religion. Wer sie erklären will, fällt in Abgründe.

Francois René de Chateaubriand

Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute gefährliche.

Sir Arthur Conan Doyle

Es muss menschlichem Empfinden aufgehen, dass das, was im Menschen atmet, dasselbe ist, wie das, was im Tiere lebt.

Richard Wagner

Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele

Reinhold Messner

Wenn mein Sohn von Frankfurt nach Mainz reist, so bringt er mehr Kenntnis heim als andere aus Amerika

Katharina Elisabeth Goethe

Wer ist so blödsinnig, dass er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, dass er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?

Johann Georg Adam Forster

Das Wesentliche befindet sich unter einem Berg täglichen Kleinkrams.

Else Pannek

Schwierigkeiten beim Namen zu nennen, verleiht ihnen Gestalt — lässt sie begreifen, macht sie greifbar.

Else Pannek

Eine Aufforderung zum blinden Vertrauen öffnet die Augen — früher oder später.

Else Pannek

Helden leben gern. Sie wissen wie kostbar und verletzlich Leben ist, haben Herz und Rückgrat es zu schützen.

Else Pannek

Alles hat seine Gültigkeit — alles und immer — Gestern, Heute und Morgen. Und doch muss jeder, muss jede Generation alles neu erleben und durchleiden, erkennen und begreifen.

Else Pannek

Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.

Else Pannek

Wir wissen wenigstens, dass wir nichts taugen, und in dieser Erkenntnis ist die Möglichkeit der Besserung gegeben

Theodor Fontane

Schau in die Welt mit wachen Sinnen, wirst immer Neues ihr abgewinnen.

Oscar Blumenthal

Ein Tor erkennt, was er in Händen hält, als trefflich erst, wenn es verloren ist.

Sophokles

Wenn wir uns so sehen würden, wie uns andere sehen - würde das unsere schlimmsten Befürchtungen über sie bestätigen

Franklin P. Jones

Dürftigkeit öffnet Augen, die Reichtum verschlossen hat.

Giovanni Boccaccio

Wandern heißt auf eigenen Füßen gehen, um mit eigenen Augen zu sehen, mit eigenen Ohren zu hören.

Wilhelm Riehl

Dass die Vernunft eine Feindin jeder Größe ist, ist eine Erkenntnis, die man nicht wichtig genug nehmen kann.

Giacomo Leopardi

An den Zigarren, die sie rauchen, und den Komponisten, die sie lieben, werdet ihr die Beschaffenheit der Menschenseelen erkennen.

John Galsworthy

Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat.

James Gardner

Sage mir, wie du ißt, und ich sage dir, was du bist.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Erst der Tod un die letzten Minuten, Stunden und Jahre geben dem Leben Sinn.

Leo Tolstoi

Die Leidenschaft ermöglicht die besten Beobachtungen und führt zu den elendsten Schlüssen

Georg Christoph Lichtenberg

Wer schreit, sollte erkennen, dass er für seine Argumente kein Gehör findet.

Rainer Karius

Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

Wilhelm Riehl

Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

Man muss ein weiser Leser sein, um weise und gut zitieren zu können

Amos Bronson Alcott

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

Francois G. de Levis

Man weiß nicht, was genug ist, bevor man weiß, was mehr als genug ist

William Blake

Narren sind alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen.

Baltasar Gracián y Morales

Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

Johannes Kepler

Es gibt keine Menschenkenntnis, die für alle Fälle und alle gegebenen Charaktere ausreicht, am wenigsten aber eine schnelle Erkenntnis, die lehr- und lernbar ist.

Bogumil Goltz

Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht in fließendem Wasser, sondern im stillen Wasser.

Dschuang Dsi

Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.

Karl Julius Weber

Ihr werdet es nie begreifen, wie die Geschichte der Väter in unser Leben eingreift zum Heil und Unheil

Max von Eyth

Mutig ist, wer weiß, dass vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.

Xenophon

Was sich die Menschen einbilden, ist gleichgültig. Lediglich die Erkenntnis der Dinge ist von Bedeutung. Sie allein macht unsere Schlußfolgerungen wertvoll.

John Locke

Bei allen Menschen ist es zu wissen wichtig, ob sie aus Not, aus Eitelkeit, aus Langeweile oder aus Liebe schaffen.

Walter Rathenau

Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.

August Robert Ludwig Macke

Die Mathematik ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen.

Jean-Henri Fabre

Wer mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.

Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau

Tue den Menschen die Ehre an, ihnen zu vertrauen, dass sie an das Gute glauben, und du wirst sehen, welche Wunder das tut.

Richard Rothe

Die Gefühle offenbaren sich um so weniger, je tiefer sie sind.

Honoré de Balzac

Lautes Schweigen deutet nicht zwangsläufig allein auf den Kenner hin, sondern manchmal auch auf den uninformierten Tölpel.

Christa Schyboll

Dankbar sein, dass es Misserfolg und Unglück gibt; sie sind Warnsignale, uns zu verändern.

Nikolaus B. Enkelmann

Wir sind am unglücklichsten, wenn wir uns eingestehen müssen, dass wir unser Naturell nicht zu beherrschen vermögen.

Heinrich Laube

Es gehört Intelligenz dazu, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

Martin Kessel

Zukunft ist etwas, was die meisten erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

Herman Melville

Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.

Maurice Barrès

Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter.

Jacob Christoph Burckhardt

Mit der Einsicht steigt die Zuversicht.

Max Dauthendey

Hunderttausende unserer Rasse haben keine Ahnung, was Ruhe ist, würden zu Tode erschrecken, kämen sie zum erstenmal wirklich in diesen Zustand, der etwas von träumender Magie an sich hat. "Den Seinen gibt's der Herr …

Prentice Mulford

Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt.

Prentice Mulford

Gewisse Dinge lernt man auf keine Weise leichter als durch Gegensatz.

Francesco Petrarca

Kleinigkeiten im Leben ersetzen uns die „großen Ereignisse“. Das ist ihr Wert, wenn man ihn begreift

Peter Altenberg

Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.

Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

Carl Friedrich von Rumohr

Weisheit in kleiner Münze ist, was Sprichwörter uns geben.

George Meredith

Die Erhaltung der Gesundheit ist eine Pflicht. Nur wenige sind sich bewusst, dass es so etwas wie eine körperliche Moral gibt.

Herbert Spencer

Ist es nicht merkwürdig, dass man dem Menschen fast immer am Gesicht anmerkt, wie sein Magen aussieht?

Jakob Bosshart

Wer nie um der Liebe willen gelitten hat, der hat auch nie Glück durch sie erfahren.

Gottfried von Strassburg

Wir wissen, wie wir leben sollen, und leben wie zuvor.

Johan Peter Uz

Nicht bloß von dem gedruckten Küchenzettel, sondern auch von dem geschriebenen lässt sich auf den Geist der Küche schließen

Eugen von Vaerst

Der Mensch ist dazu bestimmt, die Wahrheit zu erkennen. Das ist seine wahre Aufgabe.

Alexandre Vinet

Das Selbstverständliche wird am wenigsten gedacht.

Max Weber

Dies und jenes fehlt der Frau so lange nicht, bis sie bemerkt, dass eine ihrer Freundinnen es hat.

Otto Weiss

Eine Bitte, die selten erhört wird: "Versetzen Sie sich doch in meine Lage!"

Otto Weiss

Wie gut man's hat, ist schwerer zu erkennen, als wie gut man's hatte.

Otto Weiss

Es gibt ein unbeschränktes Vertrauen, dessen Grenzen genau festzustellen sind.

Otto Weiss

Zur Lehre der Sinneswahrnehmungen: Kenner der Gebärdensprache hören auch mit den Augen.

Otto Weiss

Bücher sollen wie Handlungen und Gesinnungen für sich selber reden.

Adolf von Wilbrandt

Das erste sichere Kennzeichen einer gesunden Seele ist die Ruhe des Herzens und ein inwendig gefühltes Vergnügen.

Edward Young

Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

Edward Young

Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.

Ferdinand Ebner

Eines Mannes schwache Seite erkennt man unfehlbar an seiner sogenannten besseren Hälfte.

James Joyce

Wie vieles, was wir auf die Erde werfen, wird, wenn's ein andrer aufhebt, ein Juwel

George Meredith

Gebildet ist, wer Parallelen sieht, wo andere völlig Neues erblicken.

Anton Graff

Der zynische Volksmund behauptet, Liebe sei blind. In Wirklichkeit aber sind vielleicht gerade Diejenigen blind, die nicht lieben und die daher nicht erkennen, wie schön und liebenswert die Welt ist.

Thomas Henry Huxley

Ich habe die Kunst entdeckt, wie man Diplomaten täuschen kann. Ich sage die Wahrheit, die glaubt keiner.

Camillo Benso Graf von Cavour

Wozu über Bilder schreiben? Die sprechen für sich selbst

Arnold Böcklin

Mancher Mensch gibt nur dann Beweise seiner Stärke, wenn es sich um seine Schwäche handelt.

Joszef Freiherr von Eötvös

Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen

Frederico Garcia Lorca

Vergesst nie, dass auch euer Tun einmal Tradition wird.

Paul von Beneckendorff und Hindenburg

Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.

Theodor Toeche-Mittler

Ja, lerne zeitig begreifen, dass Dein ganzes Leben Dich vorbereiten muss, den Tod zu bestehen.

Theodor Toeche-Mittler

Die Minderwertigen erkennt man immer daran, dass sie alles besser wissen.

Heinrich Lhotzky

Wir müssen eine innere Spannung tragen, solange wir sie tragen können, allmählich löst sie sich vielleicht und es wird uns eine neue Offenbarung

Paul Olaf Bodding

Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

Sir Joshua Reynolds

Er gebraucht Statistiken so wie ein Betrunkener Laternen gebraucht – mehr zum Halt als zur Erhellung

Andrew Lang

Die Wissenschaft besteht nur aus Irrtümern. Aber diese muss man begehen. Es sind die Schritte zur Wahrheit.

Jules Verne

Ein Zwerg sieht nicht weiter als ein Riese, wenn er auf den Schultern eines Riesen steht

Samuel Taylor Coleridge

Wie kurz ein Monat ist, merken Sie erst, wenn Sie Alimente zahlen

John Barrymore

Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.

Hippolyte Taine

Wissenschaft ist eine Sammlung vieler klarer Begriffe aus vielen lebhaften Erfahrungen über eine Sache.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Menschenkenntnis ist das Resultat vieler Beobachtungen über eine Menge verschiedener Menschen.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Die Mensch weiß nie recht, was er will; und wenn er einmal hat, was er gewollt hat, so sieht er, dass es das nicht war. Und so geht all unser Bestreben ins Unendliche.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Der Mensch ist ein kleines Ding, man hat ihn bald auswendig gelernt, wenn man mit ihm vertraut wird.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinem Besucher die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.

Gertrude Jekyll

Menschenkenntnis macht den Verständigen ebenso nachsichtig als bescheiden.

Fanny Lewald

Umweltschutz: Bisher wussten wir nicht, was wir taten. Jetzt tun wir nicht, was wir wissen.

Henriette Wilhelmine Hanke

Die Langsamkeit bietet die Chance, das, was wir tun, auch zu erleben

Henriette Wilhelmine Hanke

Es mag wohl hart sein, ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es verlor, – aber ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es freiwillig von sich gestoßen, das ist ein Schmerz der Reue, der am Leben nagt.

Wilhelmine von Hillern

Es ist nichts verloren, und in keiner Rücksicht, nur unser Auge vermag die lange unendliche Kette von der Ursache zu allen Folgen nicht zu übersehen.

Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

Das Äußere des Menschen ist der Text zu allem, was man über ihn sagen kann.

Rahel Varnhagen von Ense

Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.

Rahel Varnhagen von Ense

Je mehr Einsicht, desto mehr Ein- und Zustimmung wird das Leben uns abgewinnen, wenn es auch noch mehr Arbeit fordert.

Rahel Varnhagen von Ense

Wer die Klarheit hat, der gehört dem Licht an, und wäre er verborgen am Rande der Schöpfung.

Philipp Otto Runge

Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?

Philipp Otto Runge

Wir sehen in den Kunstwerken aller Zeiten es am deutlichsten, wie das Menschengeschlecht sich verändert hat, wie niemals dieselbe Zeit wiedergekommen ist, die einmal da war

Philipp Otto Runge

Das Licht können wir nicht begreifen, und die Finsternis sollen wir nicht begreifen, da ist den Menschen die Offenbarung gegeben, und die Farben sind in die Welt gekommen, das ist: Blau und Rot und Gelb

Philipp Otto Runge

Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.

Manfred Kyber

Keine noch so infame und schändliche Handlung gibt es, dass man nicht Beispiele einer noch schlimmeren anführen könnte

Juvenal

Der Tod allein zeigt, wie nichtig die Körperchen der Menschen sind.

Juvenal

Das Geld macht keine Narren. Es enthüllt sie nur.

Kin Hubbard

Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

Paul Johann Ludwig von Heyse

Für den Maulwurf ist die Welt nicht größer und weiter als seine Gänge.

August Pauly

Weisheit spannt den Willen ab und lässt ihn doch noch stark genug für das Rechte.

August Pauly

Es gibt Dinge im Leben und in der Wissenschaft, welche nur die kühnste Phantasie zu erfassen vermag, und andere, die nur der ruhigste Verstand sieht. Darum gehören auch so oft zwei Menschen dazu, um eine Sache richtig zu …

August Pauly

Der Weg der Wissenschaft geht nicht durch harte Köpfe hindurch, sondern an ihnen vorbei.

August Pauly

Geschichte macht aus uns unverständigen Neulingen in der Welt tausendjährige Weise.

August Pauly

Es gibt eine Sorte von Ignoranten, welche einem das Übergewicht der Unwissenheit fühlen lassen.

August Pauly

Es ist wohltuender, der Größe des Unerforschten inne zu werden, als sich im Genuss des Erforschten zu ergehen.

August Pauly

Wie wäre es möglich, dass einer, der den Blick auf das Universum gerichtet hat, noch den kleinen Unterschied zwischen einem Bettler und einem König wahrnehmen könnte?

August Pauly

Im Blick kommt die Seele ans Fenster.

August Pauly

Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.

August Pauly

Wir fühlen es, wenn wissende Augen uns anschauen.

Theresa Keiter

In der Liebe gibt es die meisten Fälle, wo auch die feinste Selbstbeherrschung einen Moment von Durchsichtigkeit hat.

Heinrich Martin

Ist das gegenseitige Erkennen in der Liebe nicht oft auch der Verlust der Liebe?

Heinrich Martin

Eigensinn entsteht dann beim Menschen, wenn der Wille den Vorhang vor der Erkenntnis fallen läßt.

Heinrich Martin

Es gibt kein Maß und Gesetz für Auffassung der Schönheit, weil ihre Beschaffenheit, je nach der Individualität des Menschen, in dessen Seele verschiedene Abspiegelungen findet.

Heinrich Martin

Nachsicht findet man allein nur bei edlen Seelen, die noch nicht vergessen haben: Ich auch konnte fehlen.

Heinrich Martin

Phantasie ist die Fackel, welche uns voran leuchtet und das Dunkel erhellt, wenn wir auf der Leiter des Verstandes emporsteigen wollen zur Erkenntnis des Schöpfers.

Heinrich Martin

Wo und wie sollen wir die Wahrheit finden, wenn wir sie nicht aus der Quelle des Irrtums schöpfen?

Heinrich Martin

Nicht was du sprichst, sondern wie Du es sprichst, also am Akzent des Tones hören wir, wie Deine Seele gestimmt ist.

Heinrich Martin

Es gibt kein Jenseits, kein anderes Ufer mehr, wenn das Unendliche in unser Leben selbst zu liegen kommt.

Friedrich Lienhard

Ringsherum Grenzen unseres Erkennens. Eingekapselt sind wir in die Schale unserer fünf Sinne, eingekapselt in Raum und Zeit.

Friedrich Lienhard

In der Kindheit zeigt sich des Menschen künftiges Wesen, so wie der Morgen anzeigt, wie der Tag werden wird.

William Wordsworth

Nicht Seelen erziehen, nicht göttlich Ewiges nach menschlich kurzen Gedanken modeln sollt ihr, sondern Seelen erkennen. Ihr Gefängnis ist so durchsichtig.

Maria Waser

Nur wer die Gegenwart gekannt hat, weiß wirklich, was die Hölle ist.

Jakob Wassermann

Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.

Thomas Henry Huxley

In neun von zehn Fällen erfährt man von den Unzulänglichkeiten anderer erstmals aus ihren Entschuldigungen.

Oliver Wendell Holmes

Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

Oliver Wendell Holmes

Junger Mann, das Geheimnis meines Erfolges ist, dass ich in jungen Jahren erkannte, dass ich nicht Gott bin.

Oliver Wendell Holmes

Kunst ist das Mittel der Gestalt, Philosophie das Mittel der Erkenntnis.

Walter Calé

Bei allen menschlichen Unternehmungen ist, wenn man über den Zweck einig ist, die Ausführbarkeit das zweite.

Friedrich Christoph Dahlmann

In persönlichen Nöten tritt die persönliche Note des Menschen am klarsten zu Tage.

Georg Jacob F. P. H. Dechent

Was wir nicht zu erkennen vermögen, ist uns zu wissen nicht notwendig.

Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

Einige Wochen selbstbeschaulicher Muße lassen dich begreifen, wie leicht man sich die Augen für sein Eigenstes monate- und jahrelang durch fremde Brillen verdirbt.

Richard Fedor Leopold Dehmel

Zwei Dinge gibt es, die uns die Erfahrung lehren sollte: dass man erstens eine Menge verbessern muss, aber zweitens nicht zu viel verbessern darf.

Ferdinand Victor Eugene Delacroix

Schmach über jeden, der nichts tut, weil er weiß, dass es andere gibt, die auch nichts tun!

Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an, doch der gute lehrt, wie man sie findet.

Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg