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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 10

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das

    Wilhelm Busch

  2. Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.

    Seneca

  3. Die Gesundheit überwiegt allen äußeren Gütern so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist als ein kranker König

    Arthur Schopenhauer

  4. Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.

    Khalil Gibran

  5. Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich!

  6. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  7. Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist in der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

  9. Der Mildtätige gibt sich reich, der Geizige nimmt sich arm.

  10. Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.

    Friedrich Nietzsche

  11. Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

    Johannes Calvin

  12. Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Zeit ist kostbarer als Gold.

  14. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Der Juristentraum vom Himmel : Alle beanspruchen bei der Auferstehung ihr Vermögen, und jeder versucht, es von seinen Vorvätern wiederzuerlangen.

    Samuel Butler

  16. Denn jeder, der nach sich und seinem besonderen Profit trachtet, nimmt oder eher raubt einen Gewinn aus dem Schaden des anderen.

    Johannes Calvin

  17. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen

    Henry Ford

  18. Der zufriedene Mensch,wenn auch arm, ist glücklich, der unzufriedene Mensch wenn auch reich, ist traurig.

  19. Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.

    Ludwig Börne

  20. Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.